CEPAL hat Zweifel an Ende der Krise in Lateinamerika

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Die weltweite Finanzkrise hat die Länder Lateinamerikas und der Karibik arg gebeutelt. Nun scheinen sie sich langsam zu erholen. Für das Jahr 2010 wird ein erneutes Wirtschaftswachstum erwartet. Die Frage ist nur, ob dies von Dauer sein wird.

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Veröffentlicht: Freitag, 11. Dezember 2009 | Autor: Michael Unsleber | Aufrufe: 519
Themenbereiche: Lateinamerika, Politik & Wirtschaft

CEPALDie Volkswirtschaften in Lateinamerika und der Karibik beginnen sich von der weltweiten Finanzkrise zu erholen. Laut CEPAL bleibt die Frage ob dies von Dauer sein wird.

Die CEPAL (Comisión Económica para América Latina), die UN-Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik wurde im Februar 1948 vom Wirtschafts- und Sozialrat der UN mit Sitz in Santiago de Chile gegründet. Die Aufgaben der CEPAL bestehen in der wissenschaftlichen Untersuchung der Entwicklungsprobleme und – Prozesse in Lateinamerika, der Unterstützung und Beratung lateinamerikanischer Regierungen in ihren Entwicklungsanstrengungen sowie in der Ausbildung von Planungsstäben für die nationalen Verwaltungen.

In ihrem jüngsten vorläufigen Überblick über die Volkswirtschaften Lateinamerikas und der Karibik 2009 teilte die Agentur mit, dass für die meisten Länder in Lateinamerika und der Karibik positive Wachstumsraten mit einem regionalen Durchschnitt von 4.1 Prozent zu erwarten sei.

Laut den Worten von Alicia Bárcena, geschäftsführender Sekretär der Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik beginnen “die Motoren des Wachstums t allmählich wieder zu laufen, aber wir wissen nicht ob genügend Treibstoff an Bord ist um sie am Laufen zu halten. Allerdings dürfte das Schlimmste der Krise hinter uns liegen”.

Die Erholung wird dabei mehr sichtbar sein in Südamerika und Mittelamerika (ohne Mexiko). Die Region wird 2010 zwischen 3.0 und  4,7 Prozent wachsen, während der Aufschwung in der Karibik niedriger ausfallen wird (1,8 Prozent).

Laut CEPAL wird das stärkste Wachstum auf den südamerikanischen Riesen  Brasilien (5,5) entfallen, gefolgt von Peru und Uruguay (5.0), Bolivien, Chile und Panama (4,5), Argentinien und Suriname (4.0), Mexiko, Costa Rica und die Dominikanische Republik (3,5) und Kuba, Ecuador und Paraguay (3.0 Prozent).

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