Kuba: Mit dem Bus von Havanna nach Varadero

varadero

Datum: 07. August 2011
Uhrzeit: 10:45 Uhr
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Bei unseren letzten beiden Reisen nahmen wir uns je drei Tage Auszeit und fuhren mit dem Bus von Havanna nach Varadero. Einmal im Zuge einer organisierten Reise, beim zweiten Mal selbstorganisiert.

Ein durchgehender Aufenthalt in Havanna, selbst wenn man gut untergebracht ist, erschöpft. Da ist eine kurze Unterbrechung manchmal ganz nett. Machten wir bei unseren ersten Reisen nach Kuba noch organisierte Fahrten nach Santa Clara oder Vinales, machen wir jetzt lieber die Dreistundenfahrt von Nueve Vedado nach Varadero.

Grundsätzlich kann man Varadero in zwei Gebiete zerlegen: Stadt und Land. Ja, auch Varadero ist mehr als eine Landzunge mit Hotelresorts, es gibt auch eine gleichnamige Stadt: Ciudad de Varadero. Die Stadt ist weitflächig, locker und flach, allem haftet die drückende Last eines übermächtigen Himmels an, der sich auf die Schultern der Gebäude stützt. Für Gäste, die Hotels mit gehobenen Standards wünschen, empfehlen sich eher die Resorts außerhalb des Stadtgebietes. Der Nachteil ist, dass man dort draußen, auf der schmalen Landzunge, auf die Touristenbusse angewiesen ist, um unter Leute zu kommen, also ich meine, unter Kubaner. Meine Freunde und ich fliegen nicht nach Kuba, um Russen, Kanadier oder Deutsche, Franzosen und Engländer zu sehen. Wenn ich Russen sehen will, fliege ich nach Sankt Petersburg, kauf eine Flasche Wodka und setze mich in der Sommerabendsonne irgendwohin. Wenn wir in Kuba sind, möchten wir unter Kubanern sein.

Es gibt Hotels in der Nähe der Stadt und auch innerhalb der Stadtgrenzen, die haben aber nicht den gehobenen Standard der Resorts weiter weg. Dafür kann man Abends nach dem Essen zwischen Lokalen bummeln und sich durch Tonnen von Touristentinneff wühlen – wenn man das möchte.

Wir waren für drei Tage im Cuatro Palmas, von da hatten wir es nicht weit in die Stadt, der Strand dort ist schön, und die Bungalows, in denen wir abseits des Hauptgebäudes untergebracht waren, verfügen über eine taugliche Klimaanlage und die Anlage ist weit genug von den Seitenstraßen entfernt, wo bis spätnachts Lokale offen haben.

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Peter Nathschläger, geb. 1965 in Wien, entdeckte früh seine Vorliebe für Reisen & Literatur. Parallel zu seinen Romanen, Kurzgeschichten und Gedichten widmet er sich nun verstärkt Reiseberichten mit Schwerpunkt Kuba, ganz im Sinne einer literarischen Spurensuche.

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