Lateinamerika: Schuldenkrise trifft die Börsen

Datum: 08. August 2011
Uhrzeit: 16:55 Uhr
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Autor: Redaktion
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► Kreditwürdigkeit der USA herabgestuft

Die Schuldenkrise in Europa und den USA hat rund um den Globus die Börsen auf Talfahrt geschickt. In Lateinamerika stürzte der Index der Wertpapierbörse Lima (BVL) um 7.03% ins Minus. Diese extreme Nervosität hatte die Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) am Freitag (05.) ausgelöst, als sie nach Börsenschluss bekanntgegeben hatte, dass sie die Kreditwürdigkeit der USA herabgestuft habe.

Im brasilianischen São Paulo sank der Index der Bovespa-Börse (Ibovespa) um 7.69%, die Bolsa de Comercio de Santiago in Chile verlor 12.44% und der Merval-Index in Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires brach um 10.26 ein. US-Präsident Barack Obama zeigte sich trotz der herabgestuften US-Kreditwürdigkeit auf AA+ (Sichere Anlage, wenn auch leichtes Ausfallrisiko) und den jüngsten Börsenturbulenzen betont optimistisch für die Zukunft seines Landes.

Laut seinen Worten sind die Probleme des Landes lösbar, die USA waren und werden immer ein AAA-Land (Ausfallrisiko fast Null) sein.

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