Kolumbien besorgt über Ausbruch der Maul-und Klauenseuche

Datum: 15. August 2011
Uhrzeit: 07:27 Uhr
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Autor: Redaktion
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► Rinderschmuggel aus dem Nachbarland

Die Gesundheitsbehörden von Kolumbien sind über das rasche Ausbreiten der Maul-und Klauenseuche an der südlichen Grenze zu Ecuador äußerst besorgt. Nach Angaben des kolumbianischen landwirtschaftlichen Instituts (ICA) resultiert die Krankheit aus der illegalen Verbringung von Rindern aus dem Nachbarland.

„Wir können nicht zulassen, dass sich die Krankheit durch die illegale Einfuhr aus Ecuador auf unserem Territorium ausbreitet“, lautete die Erklärung des ICA. Kolumbien wurde im Jahr 2009 von der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) zum MKS-freien Land erklärt.

Die Maul- und Klauenseuche (MKS) ist eine hoch ansteckende Viruserkrankung bei Rindern und Schweinen. Auch andere Paarhufer wie Rehe, Ziegen und Schafe, aber auch Elefanten, Ratten und Igel können sich an der Seuche infizieren. Pferde sind nicht für MKS anfällig. Eine Infektion des Menschen tritt gelegentlich auf.

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