Venezuela: Chávez kündigt vierten Zyklus der Chemotherapie an

chavez

Datum: 03. September 2011
Uhrzeit: 14:31 Uhr
Leserecho: 8 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Peinlich wirkender Auftritt nach Behandlung

Der venezolanische Präsident Hugo Chávez hat am Freitag (2.) den dritten Zyklus seiner Chemotherapie in einem Militärkrankenhaus in Caracas beendet. Nach einem eher peinlich wirkenden Auftritt vor laufenden Kameras gab der bolivarische Führer bekannt, dass er sich wahrscheinlich einer vierten Behandlung unterziehen werde. Gleichzeit betonte er zum wiederholten Male, dass sich keine bösartigen Krebszellen in seinem Körper befinden.

Das an Krebs erkrankte Staatsoberhaupt kritisierte in gewohnter Weise die militärische Intervention der NATO und ihrer Verbündeten auf Libyen. „Das Yankee-Imperium und seine Verbündeten wollen nur das Öl“, glaubt der von seiner Erkrankung sichtlich gezeichnete Präsident zu wissen.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Der Bettler

    Also schlimmer gehts nimmer.Aufgedunsen hüpft er rum wie ein Kasper.
    Fühlt sich geheilt ohne Krebszellen,und im selben Atemzug kündigt er eine
    4. Chemo an. 6 Zyklen hat eine Therapie,meist mit Bestrahlungen kombiniert,und das macht auch König Hugo.Er wird diesesmal nicht per
    Dekret bestimmen,ob und wann er seine Behandlung weitermacht oder
    abbricht.Glaubt es mir Leute, den geht es miserabel,wenn auch heutzutage
    viele Nebenerscheinungen rausgefiltert werden.Lassen wir den Großkotz
    doch seine naiven Träume.

  2. 2
    Martin Bauer

    „…dass sich keine bösartigen Krebszellen in seinem Körper befinden“

    Alles ist relativ! Im Vergleich zu seinen Hirnzellen ist natürlich jede Krebszelle gutartig.

    • 2.1
      Afrika

      Von welchem Hirnzellen geht ihr aus? wisst ihr mehr wie ich?
      WArum um Himmelswillen, offerieren Sie Martin Bauer den 100 Mia. Artikel nich in Spanisch anderen Zeitungen und E-Medien? Ich finde ihn gut rechergiert und geschrieben. Es ist Zeit das Volk aus einer anderen Sicht zu informieren.

      • 2.1.1
        Martin Bauer

        Mein Spanisch ist nicht gut genug, um mich so auszudrücken, wie ich es auf Deutsch vermag. Da müßte schon ein guter Übersetzer her.

        Und dann bräuchte man natürlich noch einen Verlag, der scharf darauf ist, binnen 24 Stunden von der Regierung geschlossen zu werden. Ein anderer würde meine Texte nicht veröffentlichen.

        Letztendlich stellt sich dann noch das Problem meiner eigenen Sicherheit und der meiner Familie. Ich bin nicht von Deutschland nach Venezuela gekommen, um mich hier von einem vorbeifahrenden Fahrzeug aus abknallen zu lassen, oder im Knast ums tägliche Überleben zu kämpfen.

  3. 3
    Der Bettler

    Da hast Du Recht.Es ist nicht wert für Menschen soviel zu riskieren,die
    sowieso keine Interesse daran haben,daß sich irgend etwas ändert. 12 Jahre Probagandadröhnung,machen jede Birne weich.Wir können hier
    noch relativ sicher unsere Meinung und unseren Ärger rauslassen,obwohl
    ich hin und wieder für eine bestimmte Zeit meinen Postingnamen wechsle.
    Sicher ist sicher.Auf alle Fälle wünsche ich uns allen Eingereisten noch ein
    paar Jährchen in Ruhe in Ven.leben zu können.

  4. 4
    Martin Bauer

    Ich habe nicht den Eindruck, dass die Venezolaner kein Interesse an einer Änderung haben. Ganz im Gegenteil. Nur sind deren Massnahmen bisher nicht sehr effektiv gewesen, und die Alternativen sind ja auch nicht sehr viel versprechend.

    Die letzen Regierungen vor Chávez haben das Land bereits zugrunde gerichtet und damit den Boden für radikale Kräfte bereitet. Die politische Kultur der Era des Romulo Betancourt ist tot, der Korruption zum Opfer gefallen. Und jeder Politiker von heute, der die nötige Integrität und Intelligenz mit bringt, um eine bessere Zukunft zu gestalten, wird sofort von der Regierung diskreditiert und verfolgt.

    Eines ist klar: Lebend verläßt H.C: niemals seinen Thron. Jede diesbezügliche Hoffnung ist Wunschdenken, das an der Realität vorbei geht. Also bleibt nur in Ende mit Schrecken oder ein Schrecken ohne Ende. Aber das sollte ein Problem der Venezolaner sein, genau wie dessen eventuelle Lösung. Ich bin weder als Messias noch als Märtyrer in dieses Land gekommen, sondern um besser zu leben als vorher. Wenn das hier nicht möglich ist, dann „Ciao Venezuela!“ Ich werde mir bald mal den Süden Brasiliens anschauen. Ursprünglich wollte ich nämlich nach Curitiba auswandern. Dies gilt als die Stadt mit der zweit höchsten Lebensqualität ganz Amerikas, nach Seattle. Und Seattle hat 320 Regentage im Jahr… Kommt nicht in die Tüte!

  5. 5
    Der Bettler

    Hi Martin,habe mir Curitiba auf Google-Earth angesehen.Die Lebensquali
    scheint ja sehr gut zu sein,aber mir ist die Stadt mit über 1.8 Millionen EW.
    viel zu groß.Außerdem ist weit und breit kein Meer.Wenn man aber noch im
    Arbeitsleben steht,ist die Stadt nicht zu verachten.Recht viel Auswahl hat man auch nicht in Südamerika. (Regierungsform)

    • 5.1
      Martin Bauer

      Curitiba ist nicht weit vom Meer entfernt. Je nach Gusto kann man entweder am Meer leben und hat die Stadt nicht weit, oder umgekehrt. Diese Fahrt ist ja nicht so ekelhaft und gefährlich wie zwischen Caracas und den Stränden. Ich hab ne Freundin in Curitiba, die fährt seelenruhig die 250km nach Guarulhos zum Einkaufen und Abendessen.

      In der Gegend von Blumenau und weiter südlich wird’s noch europäischer, kultivierter und sicherer, ähnlich wie die Kolonia Tovar, also schon fast wieder zu viel davon. In Blumenau haben sie sogar ihr Oktoberfest, und trotzdem bleibt es Südamerika. In Shanghai gibt es ja auch drei Paulaner Biergärten, und trotzdem bleibt es China.

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