Dirk Niebel in Brasilien: Ausbau ökologisch verträg­licher Strom­erzeugung

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Datum: 14. September 2011
Uhrzeit: 03:54 Uhr
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Autor: Redaktion
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► Gesamtzusagen Deutschlands belaufen sich auf 245 Millionen Euro

Bundes­entwicklungs­minister Dirk Niebel hat in Brasiliens Haupt­stadt hoch­rangige Regierungs­gespräche mit Vize-Außen­minister Pinto Nogueira und mit Umwelt­ministerin Teixeira geführt. Gegenstand waren der Ausbau ökologisch verträg­licher Strom­erzeugung in Brasilien, die deutsch-brasilianische Zusammen­arbeit bei den anstehenden Groß­veranstaltungen in dem süd­amerikanischen Land sowie der Schutz des Tropenwaldes. Niebel und Pinto Nogueira unterzeichneten das Protokoll der ent­wick­lungs­politischen Re­gie­rungs­ver­handlungen, eine Absichts­erklärung zur Zusammenarbeit bei den in Brasilien anstehenden Großereignissen und ein Tropenwald-Eckpunktepapier. Die Gesamtzusagen Deutschlands belaufen sich auf 245 Millionen Euro.

Am Rande der gemeinsamen Pressekonferenz sagte Ent­wick­lungs­minister Niebel: „Die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts sind Fragen globaler Ent­wicklung. Klimawandel, Ressourcenknappheit und Armut sind Probleme, die nicht an Grenzen halt machen – sie betreffen uns alle. Deshalb bin ich froh, dass wir in Brasilien einen globalen Entwicklungs­partner haben, mit dem wir einige der Schlüssel­heraus­for­derungen der Gegenwart wirksam angehen können.“

Mit der Unterstützung des Ausbaus einer effizienten und ökologisch verträglichen Stromerzeugung in Brasilien leistet Deutschland einen Beitrag zum globalen Klimaschutz. Finanziert werden Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern brasilianischer WM-Stadien für die 2014 in Brasilien stattfindende Fußball-WM. Darüber hinaus standen der Schutz des brasi­lia­nischen Tropenwaldes und der Ausbau der Zusam­men­arbeit in den Bereichen Klima und Energie im Mittelpunkt der Verhandlungen.

Die seit fast 50 Jahren bestehende deutsch-bra­si­lia­nische Entwicklungskooperation arbeitet zu den wichtigen globalen Themen Tropenwaldschutz und Erneuerbare Ener­gien/Ener­gieeffizienz eng zusammen. Die Umsetzung dieser Schwerpunkte erfolgt auch in Dreieckskooperationen mit Drittstaaten, aber nicht nur mit staatlichen Stellen, sondern auch mit der Zivilgesellschaft, mit der Wissenschaft und der Wirtschaft. „Deutschland und Brasilien stellen sich damit ihrer internationalen Verantwortung und der Notwendigkeit, nachhaltiger Entwicklung gerecht zu werden“, so Niebel.

In der Vergangenheit haben Deutschland und Brasilien für den Schutz und die nachhaltige Nutzung der bra­si­lia­nischen Regen­wälder eng zusammen­ge­ar­beitet. Die Re­gie­rungs­ver­hand­lungen haben dies­bezüglich zur Unterzeichnung eines Eck­punkte­papiers geführt, dass die Fortführung und In­ten­si­vie­rung dieser Zusammen­arbeit zum Schutz der Biodiversität und des Klimas auch in Zukunft vorsieht.

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