Lateinamerika: Erhöhtes Risiko von Hautkrebs

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Datum: 25. September 2011
Uhrzeit: 16:33 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
Autor folgen:
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)
► Ganze Andenregion von erhöhter UV-Strahlung betroffen

Durch den Klimawandel und dem daraus resultierenden erhöhten Einfluss von Ultraviolettstrahlung gibt es mehr Fälle von bösartigen Tumoren. In Ecuador und Kolumbien wird die Situation durch die allgemeinen Schwächung der Ozonschicht (Treibhauseffekt) zusätzlich verstärkt.

„Die Zunahme von Hautkrebs in Ecuador und Kolumbien ist auf die globale Erwärmung und der Schwächung der Ozonschicht zurückzuführen. Dies ist die direkte Folge der Klimaveränderung, erklärte Ronnie Nader, Direktor des ecuadorianischen Raumfahrt-Kontrollzentrums. Nach seinen Worten werden besonders die Bewohner der Hauptstadt Quito (2.850 Meter ü.M.) von den UV-Strahlen regelrecht bombardiert.

Nach amtlichen Statistiken der Regierung ist der Hautkrebs bei Männern seit den späten 80er Jahren um 65 Prozent und bei den Frauen um 41 Prozent gestiegen. Im laufenden Jahr ist aufgrund einer erhöhten Sonnenaktivität die ganze Andenregion von erhöhter UV-Strahlung betroffen.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht von einem maximal tolerierbaren UV-Index (UVI) der Stärke 11 aus. In Quito liegt das Maß für die höchste sonnenbrandwirksame Bestrahlungsstärke jedoch immer über 16 und erreicht an manchen Tagen bis zu 25. Mediziner empfehlen in Ecuador Sonnenschutzmittel mit einem Lichtschutzfaktor von über 70 oder sogar 100.

Anzeige
wandere aus, solange es noch geht

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!

© 2009 - 2016 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das Kontaktformular verwenden. Bildnachweis: Dietmar Lang/ALP

Dies könnte Sie auch interessieren

Kommentarbereich

Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.

Leider kein Kommentar vorhanden!

Diese News ist älter als 14 Tage und kann nicht mehr kommentiert werden!