Venezuela: Dritte Notlandung innerhalb 48 Stunden

Datum: 28. September 2011
Uhrzeit: 06:39 Uhr
Leserecho: 3 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Panik an Bord

Am Dienstag (27.) ist es in Venezuela zu einer erneuten Notlandung eines Flugzeuges gekommen. Bei einer vollbesetzten DC 9 der venezolanischen Airline Aserca Airlines (Aero Servicios Carabobo) trat ein Ölleck in einer der Turbinen auf. Passagiere berichteten von einem brennenden Triebwerk und Panik in der Maschine.

Flug Nr. 743 befand sich auf dem Weg von Puerto Ordaz zum Flughafen Maiquetía Manuel Carlos Piar in Caracas. „Das Flugzeug flog normal, als plötzlich Rauch aus der Turbine kam. Obwohl wir aufgefordert wurden ruhig zu bleiben, brach an Bord Panik aus. Die Maschine landete sicher, wir hatten alle Angst um unser Leben“, teilte Passagier Reinaldo Frites mit. Eine offizielle Erklärung der Fluggesellschaft liegt nicht vor.

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  1. 1
    Der Bettler

    Donnerwetter, bald werden wir vom Festland auf die Isla schwimmen müssen.Ein Tipp: ich fliege schon viele Jahre mit der LASER-Airline von der
    Isla auf das Festland.Auch heute noch fast pünktlich und nie was über Pro-
    bleme gelesen.

  2. 2
    afrika

    Es zeigt einmal mehr, dass das ganze Land verludert, und genau wie die Regierung ineffizient und schludrig ihre Probleme angeht. Die Flugzeuge,Fährschiffe und Autobusse sowie U-Bahn werden nicht, ungenügend und unfachmännisch gewartet. Ein Wunder dass noch nicht mehr passiert ist.
    Es liegt einmal mehr daran, dass es noch immer keine richtige staatlich Technische Kontrollstelle für sämtliche Fahrzeug für Luft, Land und Wasser gibt. Ein jeder schuster vor sich hin und hat keine Ahnung von Tuten und Blasen.

  3. 3
    Martin Bauer

    Ich würde lieber schwimmen, na ja, besser rudern! Noch niemals bin ich in ein venezolanisches Flugzeug eingestiegen, und ich weiss warum.

    Als vor rund 3 Jahren eine aus Maiquetia kommende Maschine mit 27 Menschen an Bord beim Anflug auf Los Roques im Meer verschwand (im gleichen Monat gab es in Venezuela 6 Flug Unfälle), begann danach die Marine mit der Suche. Rasch meldeten Sie die Ortung des Wracks. Aber nur um sich am nächsten Tag zu korrigieren, mit der Meldung, es seien Teile eines andere Flugzeugs. In dem betreffenden Gebiet vor Los Roques lägen bereits rund 220 Flugzeugwracks auf dem Meeresgrund. Da sei es unmöglich, das richtige aus zu machen.

    Ich weiss nicht, ob die sich nicht in der Zahl geirrt haben, oder ob das wirklich stimmt. Ich kenne keinen Flughafen auf der Welt, der Hundert oder mehr schwere Unfälle in seiner Geschichte zu verzeichnen hat. Und Los Roques ist nun weder besonders verkehrsreich noch gefährlich. Die Ursache der weltweit einzigartigen Unfallrate der venezolanischen Luftfahrt liegt in der in Venezuela ebenfalls einzigartigen Mischung aus unqualifiziertem Personal, schlampiger Arbeitsweise, korrupten Kontrolleuren und Mangel an Ersatzteilen bzw. der Devisen, um sie zu kaufen. Selbst in Russland, wo gelegentlich ganze Besatzungen besoffen sind, fliegt man nicht so mit so hohem Risiko.

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