Kolumbien fordert Israel zum Stopp des Siedlungsbaus auf

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Datum: 28. September 2011
Uhrzeit: 07:32 Uhr
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Autor: Redaktion
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► Präsident äußerte seine Unzufriedenheit

Kolumbien, nicht-ständiges Mitglied des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen, will Israel zum Stopp des Siedlungsbaus in von Paläsinensern beanspruchten Gebieten auffordern. Weitere Baugenehmigung würden nach Meinung von Bogotá die geplante Wiederaufnahme der Nahost-Gespräche zum Scheitern verurteilen.

„Wir wollen Israel zum Stopp des Siedlungsbaus auffordern“, teilte der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos vor Journalisten in Popayán, Hauptstadt des Departamento Cauca (Südwesten) mit. Santos äußerte seine Unzufriedenheit und stellte fest, dass der Bau von weiteren Siedlungen völlig im „Widerspruch zum Geist der beiden Länder“ stehe.

Die Baugenehmigung für 1.100 Wohnungen in Ostjerusalem wurde bereits von des westlichen Verbündeten Israels und den Palästinensern scharf kritisiert. Das Weisse Haus ist nach den Worten von Sprecher Jay Carney „zutiefst enttäuscht“ über die Baupläne.

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