FARC entführt Tochter eines Bürgermeisters in Kolumbien

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Datum: 30. September 2011
Uhrzeit: 12:12 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Tat verletzt das internationale humanitäre Recht

Rebellen der linksgerichteten Terror-Organisation FARC (Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens) haben die 10-jährige Tochter des Bürgermeisters von Fortul, in der Region Arauca, entführt. Dies bestätigte Oberst William Guevara, Kommandant der Polizei. In einem schmerzlichen Anruf über „Caracol Radio“ bat Vater Jorge Enrique Muñoz Calvo um das Leben seines Kindes. „Ich bitte Sie, mich zu kontaktieren. Geben Sie uns Informationen über Valentina und fügen Sie ihr keinen Schaden zu. Dies ist alles was wir fordern“, so Jorge Muñoz.

Das Kind wurde in der Nähe einer Polizeistation entführt. Nach Angaben der Regierung gibt es in der Gegend eine starke Konfrontation zwischen der FARC und der ELN (Nationale Befreiungsarmee) „Diese abscheuliche Tat verletzt das internationale humanitäre Recht“, verurteilte Verteidigungsminister Juan Carlos Pinzon die Tat der Terroristen. Nach seinen Worten fiel das Mädchen nach dem Besuch der Schule zusammen mit seiner Mutter in die Hände der Entführer. Diese wurde laut Luis Eduardo Ataya, Gouverneur von Arauca, später wieder freigelassen.

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