Kuba: Bürgerrechtlerin mit dem Tode bedroht

yris

Datum: 07. Oktober 2011
Uhrzeit: 07:03 Uhr
Leserecho: 3 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Widerrechtlich festgenommen und verschleppt

Die Bürgerrechtlerin Yris Tamara Pérez Aguilera, die vom 26. bis 30. September „verschwunden“ war, wurde von der kubanischen Polizei widerrechtlich festgenommen, verschleppt, misshandelt und mit dem Tode bedroht“, teilte die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) mit. In einem Schreiben vom 3. Oktober berichtet die Bürgerrechtlerin über die erlittenen Misshandlungen. Sie kündigte an, dass die kubanischen Bürger- und Menschenrechtler sich nicht von der Repression einschüchtern lassen.

Als Yris Tamara Pérez Aguilera am 26. September für die Freilassung des verhafteten Ehepaares Sara Marta Fonseca und Julio Ignacio León Fonseca protestierte, wurde sie von der Polizei verhaftet. Ihre Familie in Placetas, Provinz Villa Clara, war tagelang über ihren Verbleib im Ungewissen. Ihre Unterstützerinnen Donaida Pérez, Yamara Reyes Mesa, Mariblanca Avil Espósito und der Sohn der Familie Fonseca wurden ebenfalls festgenommen. Der Ehemann von Frau Pérez, Jorge Luis Garcia Pérez, hatte einen Hilferuf an die internationale Gesellschaft gerichtet, da er um das Leben seiner Frau fürchtete.

Der für seine Gewalt bekannte Polizeioffizier „Bolonia“ schleifte die Bürgerrechtlerin mehr als 10 Meter weit. Am Boden liegend hielt man sie fest und ein anderer Beamter presste sein Knie in ihren Magen, um sie zu zwingen, „Viva Fidel“ (Es lebe Fidel) zu rufen. Anstatt dessen schrie sie jedoch „Abajo Fidel“ (Nieder mit Fidel) und man stopfte ihr ein Handtuch in den Mund. Die Polizei beschimpfte sie ebenfalls als „schwarze Hure“.

Während der fünftägigen Haft erhielt sie fast kein Wasser und kaum Nahrung. Sie wurde auf insgesamt vier verschiedenen Polizeiwachen misshandelt. Am Mittag des 29. Septembers gab die Polizei vor, die verhafteten Frauen freizulassen, nahm sie kurz darauf aber erneut fest. Man beschuldigte sie des „Widerstandes“ und der „Gefährdung der öffentlichen Ordnung“. Die Verhörspezialisten bedrohten sie sogar mit dem Tod. Auf einer der Wachen wurde sie zu einem Mann in die Zelle zu gesperrt, der gerade seine Frau ermordet hatte. Bis zum 2. Oktober wurde Yris Tamara Pérez Aguilera unrechtmäßig festgehalten.

Die IGFM verurteilt das willkürliche Vorgehen des kubanischen Regimes zutiefst und fordert das Castro-Regime auf, die internationalen Menschenrechtsstandards anzuerkennen.

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  1. 1
    Paula

    Gisy und Die Linke – was sagt ihr dazu? Und die ganzen anderen linken und Kommunistenschweine?

  2. 2
    la luna

    nix sagen sie…….solche Sachen werden einfach nicht zur Kenntnis genommen, zum kotzen dieses Pack !!
    Außerdem hat man hat ja seine Solidarität mit Fidel in der Geburtstagskarte an ihn bekundet…..das sagt doch alles !!

  3. 3
    rene

    hallo paula,
    ich muss ja schon sagen … deine wortwahl steht den nazionalsozialisten in nichts nach !!! vielleicht solltest du dich an worte wie judenschweine …usw. mal erinnern oder jemanden dazu befragen der das alles miterlebt hat !!!

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