Mitt Romney: Bekämpfung des Sozialismus auf Kuba und in Venezuela

Datum: 08. Oktober 2011
Uhrzeit: 11:13 Uhr
Leserecho: 8 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Konkurs-Modelle stehen im Widerspruch zu einem aufstrebenden Lateinamerika

Willard Mitt Romney, US-amerikanischer Politiker und aussichtsreicher Kandidat der Republikanischen Partei für die kommenden Präsidentschaftswahlen, hat im Falle seines Wahlsieges eine Bekämpfung des Sozialismus auf Kuba und in Venezuela versprochen. Während seiner Rede an einer Militärschule in South Carolina gab der ehemalige Gouverneur des Bundesstaates Massachusetts bekannt, dass er sich als Präsident dem Kampf gegen die Brüder Castro und Hugo Chávez widmen werde.

Der Präsidentschaftskandidat warf dem amtierenden Präsidenten Barack Obama vor, mit seiner Politik der Entschuldigungen die USA geschwächt zu haben. „Gott hat dieses Land nicht geschaffen, um es zu einer Nation von Anhängern zu machen. Die Vereinigten Staaten müssen Andere führen“, so Romney, der hinzufügte, dass der Frieden auf dem Planeten gefährdet wäre, würde Washington keine große Rolle mehr spielen. „Lassen Sie mich klarstellen: Als Präsident werde ich mich der Gestaltung eines amerikanischen Jahrhunderts widmen“.

Romney, der mit Blick auf die Partei-Vorwahlen im Januar nächsten Jahres laut aktuellen Umfragen knapp vor Texas-Gouverneur Rick Perry liegt, will auch gegen den Sozialismus kämpfen. „Nie, nie, werde ich mich im Namen der Vereinigten Staaten entschuldigen. Ich werde gegen die bösartigen Übel des Sozialismus in Venezuela und auf Kuba kämpfen. Diese untergraben die Aussichten für die Demokratie in dieser Region. Das Volk in diesen Ländern dürstet nach Freiheit, Stabilität und Wohlstand“. Laut seinen Worten stehen die „Konkurs-Modelle in Venezuela und Kuba im Widerspruch zu einem aufstrebenden Lateinamerika“.

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  1. 1
    Martin Bauer

    Ihren globalen Führungsanspruch können die USA sich dahin schieben, wo die Sonne nicht scheint. Niemand hat sie gebeten oder auserwählt, sich in die Politik anderer Länder einzumischen, zumindest nicht in deren innere Angelegenheiten. Und ich sehe auch keinen Grund zur Freude, wenn Menschen aller Kontinente und Kulturen uniformiert mit Baseball Mützen und Schlabberjeans in Takte von audiovisuellem MTV Müll wackeln, solange ihnen das der Konsum zu vieler BigMacs das noch ermöglicht.

    Wenn die Amis aber wirklich, bevor sie sich in Bescheidenheit üben und andere Völker in Frieden lassen, die Welt, oder wenigstens Venezuela, Kuba und Deutschland, von den ewig gestrigen kommunistischen Schmarotzern befreien möchten, dann sollten sie besser heute als morgen damit anfangen. Meinen Segen jedenfalls haben sie. BIENVENIDOS!

    Aber dann bitte nachhaltig. Halbe Sachen ergeben keinen Sinn, sonst kriechen die Roten ein paar Jahre später wieder aus ihren Löchern und wollen die Welt zu ihrem eigenen Vorteil verändern, im Namen des Volkes und mit Liebe.

  2. 2
    Bolivian Angel

    Diese praktische Kriegserklärung von Romney ist erschreckend!

    Wenn es wirklich zu einer Konfrontation kommen sollte wird das ein Krieg den keiner gewinnen kann.

    Kuba und Venezuela sind so eng befreundet das sie sich im Krieg unterstützen würden. Ein Angriff auf einen dieser Staaten würde symbolisch fast einen Angriff auf ganz Süd und Mittelamerika bedeuten.
    Die USA haben dort als Verbündete Kolumbien, Chile und einige Mittelamerikanische Staaten.
    Aber Bolivien, Ecuador, Nicaragua und Uruguay würden sich im Zweifelsfall auf die Seite von Kuba und Venezuela stellen, während Brasilien und Argentinien als neutrale Staaten auf eine harte Probe gestellt werden.

    Wer wirklich einen blutigen, sinnlosen Krieg zwischen Nord und Südamerika will sollte Romeny wählen.

    Mein Plädoyer allerdings:

    Südamerika und Nordamerika sind Brüder die sich niemehr bekriegen sollten!

    • 2.1
      Martin Bauer

      Eine „Kriegserklärung“ kann ich den Worten Romneys nicht entnehmen. Diese Interpretation halte ich für sehr gewagt. Chávez „kämpft“ ja auch, seinen eigenen Worte zufolge, gegen die USA, die Opposition im eigenen Land, für den Sieg des Sozialismus (oder seiner Version davon) und mit dem Krebs, ohne sich in irgend einem Kriege zu befinden.

      Beide, Romney und Chávez, haben sich unterschiedliche Ziele auf ihre Fahnen geschrieben. Keiner von beiden muss deshalb einen Krieg anfangen und will es wohl auch nicht.

      In Lateinamerika tummeln sich seit viel zu langer Zeit einige linke Banditen, ohne gross auf Widerstand zu stossen. Deren Treiben ein Ende zu bereiten, wäre ein Segen für die direkt betroffenen Völker und deren Nachbarn. Und das geht auch ohne militärische Intervention, es sei denn, die Bekloppten in Havanna und Caracas fangen in letzter Verzweiflung an, ihre eigene Bevölkerung abzuschlachten. Dann wäre natürlich Schluss mit Lustig.

  3. 3
    Linus Weber

    Da gebe ich Ihnen Recht, Bolivian. Das ist sicher nur großes Geplappere, im Stil eines Chavez. Die USA brauchen gar nicht einzugreifen. Chavez und die Castro Greise haben ihre letzten Tage bereits vor sich, das ganze regelt sich also biologisch. Und der Andenknirps aus Bolivien wird auch nicht mehr gewählt. Passt also alles.

  4. 4
    Werner Loosert

    Hier geht es nicht um Mitleid oder sonstiges. Castro ein Vorbild? Für linke Kasper vielleicht. Hier geht es um Fakten. Und die Castro Greise unterdrücken ihr Volk. Was würden Sie denn sagen, wenn Sie plötzlich aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz nicht mehr ausreisen dürften??.

  5. 5
    spanishjack

    Ich mag es bezweifeln das Cuba von den Amerikanern so befreit werden möchte, und ich mag es auch anzweifeln das sie so vom Kapitalismus beglückt werden wollen.Immerhin sie hatten es in den sechzigern schon mal in der Hand, und warum warten Sie dann so lange.Durch die Aufhebung des Embargos hätten Sie das Ziel womöglich schon längst erreicht.Krieg wird es wohl nicht geben nur dann noch schlechtere Lebensverhältnisse für die meisten.Nur wenn er dann doch so eifrig ist dann kann er sich ja schon mal gedanken machen wie er es finanziert.Komisch die Dominikanische Republik ist nicht Sozialistisch und den Menschen geht es ja fast noch schlechter.Dummes Wahlkampf gepluppere von irgendeinem wichtigtuer.

    • 5.1
      Martin Bauer

      Ihre Zweifel sind durchaus verständlich. Wer noch nie die Hand im Feuer hatte, kann lange darüber theoretisieren, ob das nun heiss ist, ob es den wirlkich so weh tut, wie andere behaupten, oder ob das alles nur verlogene Propaganda ist und in Wahrheit die bessere Form zu Leben.

      Wer dagegen im Feuer war oder davon direkt umgeben ist, hustet auf die Theorien anderer. Er kennt die Realität. Und wenn ihm dann einer erzählt, er läge mit seiner Ansicht völlig falsch, den Verbrannten wäre der Schmerz lieber als Rettung durch die Feuerwehr… Was erwarten Sie dann als Reaktion?

  6. 6
    spanishjack

    Vorbild, immerhin danken sie Ihm die Befreiung von den Amerikanern schon über fünfzig Jahre.Die Menschen wollen Veränderung aber das heist nicht das sie von den Amerikanern befreit werden wollen.

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