Palästina – Israel: Kolumbien verspricht Vermittlung der leisen Töne

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Datum: 15. Oktober 2011
Uhrzeit: 21:05 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Kein Anspruch auf große Erwartungen

Der Präsident von Kolumbien, Juan Manuel Santos, teilte am Samstag (15.) mit, dass sein Land diskret im Konflikt zwischen Israel und Palästina vermittel werden. „Wir versuchen im Konflikt zu vermitteln, dies wird allerdings eine Politik der leisen Töne sein“, so das Staatsoberhaupt des Nachbarstaates von Venezuela.

„Vermitteln bedeutet diskret zu sein. Hier ist Geduld gefordert- ohne Anspruch auf große Erwartungen. Wenn unsere Vermittlungen funktionieren ist das großartig, wenn es nicht funktioniert können wir sagen, dass wir unsere Hausaufgaben gemacht haben“ erklärte der Präsident in einem Interview in Bogotá. „Wir unterstützen das Recht der Palästinenser auf einen eigenen Staat“, bekräftigte er.

Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas hatte auf seiner Reise durch Lateinamerika auch die Dominikanische Republik, El Salvador und Venezuela besucht. Aus der venezolanischen Hauptstadt Venezuela kamen allerdings keine konstruktiven Vermittlungsvorschläge. Der venezolanische Präsident Hugo Chávez zog bereits kurz nach Begrüßung von Abbas in gewohnter Weise gegen die “Yankee-Regierung und ihre Verbündeten” ins Feld.

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