Venezuela: „Chávez wird innerhalb der nächsten sechs Monate sterben“

chavez14

Datum: 09. November 2011
Uhrzeit: 12:06 Uhr
Leserecho: 21 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Anhaltende Spekulationen um Gesundheitszustand

Der venezolanische Staatschef Hugo Chávez wird innerhalb der nächsten sechs Monate sterben. Dies hat der ehemalige Botschafter der Organisation Amerikanischer Staaten (2001-2003) Roger F. Noriega mitgeteilt. Nach seinen Worten erwartet das für die Behandlung von Krebs zuständige internationale Team von Ärzten, dass der bolivarische Führer seine Krankheit nicht länger als sechs Monate überleben wird.

„Dies ist die große Lüge des Hugo Chávez. Privilegierte Informationen und Dokumente innerhalb des Regimes von Venezuela weisen darauf hin, dass sich der Krebs beim Präsidenten schneller verbreitet als erwartet. Dies kann zu seinem Tod noch vor den Präsidentschaftswahlen im Oktober 2012 führen. Chávez will seinem Volk glauben machen, dass er geheilt sei. Seine jüngsten Besuche auf Kuba sollen diese wundersame Heilung bestätigen. Sein körperlicher Verfall ist allerdings schneller als es seine Ärzte vorausgesagt hatten. Was als aggressiver Prostata-Krebs vor über einem Jahr begann, hatte sich noch vor der Behandlung des Präsidenten auf das Lymphsystem und die Knochen ausgebreitet“, so Noriega. Er fügte hinzu, dass das Staatsoberhaupt bereits sechs Monate vor Bekanntgabe seiner Erkrankung gewusst habe, dass sein Körper von Krebs befallen war.

„Chávez handelt selbstmörderisch. Um sein öffentliches Programm irgendwie über die Runden zu bringen, verabreichen ihm die Ärzte gegen ihren Willen nur noch niedrige Dosen der Chemotherapie. Was das ganze noch schlimmer macht ist die Tatsache, dass die Behandlung gegen die Krebszellen in seinen Knochen noch nicht begonnen hat. Seine politischen Berater sind besorgt, da ihr Anführer durch dieses Verhalten seinen eigenen Tod beschleunigt“ glaubt der Ex-Botschafter zu wissen.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Paterchon

    Außer seine blinden Anhänger hat sowieso niemand geglaubt,daß er ge-
    heilt ist.Es ist schon eine Frechheit wie er seine Bevölkerung verarscht.
    Die ihm verbleibende Zeit nutzt er, um das Land noch total zu ruinieren.
    Es muß doch ein Gesetz geben,daß das regieren eines Präsidenten in diesem Zustand nicht mehr gegeben ist.

  2. 2
    togo

    Interessant ist dass Roger F. Noriega fast wöchentlich eine andere Krebs-Geschichte über Chávez erzählt. Welche Geschichte von Noriega stimmt jetzt?

    • 2.1
      Heinz

      Er erzählt nicht jede Woche eine andere Geschichte-er weist nur darauf hin, dass die Uhr des Bekloppten abgelaufen ist. Und dies ist höchst erfreulich.

  3. 3
    Martin Bauer

    Gerade gestern abend war ich mit meiner Frau seit langer Zeit mal wieder Gast auf einem grösseren gesellschaftlichen Ereignis, wo auch einige hochrangige Chávista zugegen waren. Unter vier Augen bestätigen diese genau, was in dem Artikel steht. Sechs Monate sind das Maximum, mit dem sie rechnen. Kommt ein Dritter in Hörweite, ist das Thema tabu.

    • 3.1
      Heinz

      Sag ich doch Martin. Lediglich die blöden Linken glauben den Schmarrn vom Hugo. Wie damals bei Honi. War alles in blühenden Landschaften, drei Tage später war die Mauer weg. Leider nicht das parasitäre Kommunistenpack.

  4. 4
    Paterchon

    Togo,jeder normale mit allgemein Bildung ausgestatteter Mensch weiß,daß
    ein Krebspatient nach 4 Monaten nicht geheilt sein kann.Chavez verbreitet
    das aber großspurig.So wie er aussieht,und sich gibt,ist das die jahrhundert
    Lüge.Ich bin überzeugt daß Noriega den Nagel auf den Kopf getroffen hat.
    Was er vor ca. 3 Monaten im Herold gesagt hat ist haargenau eingetroffen.
    Seid doch froh,wenn dieser Land und Leutevernichter weg ist.

    • 4.1
      Heinz

      Deswegen ist es ja normal, dass Togo und Konsorten dies nicht wissen.

  5. 5
    hombre

    Zeit über die Nachfolge zu diskutieren…

    Der dürfte noch so 6-8 Wochen Bockmist bauen, dann is Ruhe…!

  6. 6
    Karl

    Sollte man die Aussage einer Person ohne jegliche medizinische Qualifikation – wie Noriega – und ohne Quellenhinweise wirklich ernst nehmen? Heilungs- und Therapiedauer sind bei Krebs bekanntlich sehr individuell einzuschätzen. Demzufolge ist eine Heilung von Krebs auch in einem kurzem Zeitraum möglich. Die nachfolgende Information ist wohl ausreichend um den Wahrheitsgehalt dieser Aussage zu beurteilen, und den wahren (politischen) Charakter zu erkennen:

    „Roger Francisco Noriega, is currently a visiting fellow at the conservative think tank American Enterprise Institute.“( Wikipedia) Welcher extrem gegen Chavez eingestellt ist.

    • 6.1
      Martin Bauer

      Noriegas medizinische Qualifikation ist doch völlig belanglos. Er muss ja keine eigene Diagnose stellen, sondern kann sich auf Quellen berufen, welche über zuverlässige Informationen verfügen.

      Geheimdienste in aller Welt habe auch nicht nur Onkologen in ihren DIensten, aber sie kamen schon im Juni 2011 zu dem Ergebnis, welches Noriega lediglich weiterreichte.

      Auch wenn ich medizinscher Laie bin, so ist mir doch zu Ohren gekommen, dass es Krebsarten mit und solche ohne Heilungschancen geben soll. Nach allen ernst zu nehmenden Quellen ist H.C. an der zweiten Kategorie erkrankt.

  7. 7
    Werner Barschel

    @Sollte man die Aussage einer Person ohne jegliche medizinische Qualifikation – wie Noriega – und ohne Quellenhinweise wirklich ernst nehmen?

    Wer sagt ihnen, dass der Mann keine medizinische Qualifikation hat? Bitte um Quellenangabe.

  8. 8
    Tenzer

    Ich hoffe im Interesse Venezuelas, dass er genauso weitermacht. Vielleicht lassen sich die prognostizierten Sechs noch unterbieten?!!!
    In diesem Sinne,
    TT

  9. 9
    Oliver

    Ich wünsche ja niemanden etwas schlechtes, aber hoffentlich geht es sehr schnell und das Land ist befreit von diesem Tyranen!

  10. 10
    rene

    fuer alle die lesen koennen … http://de.wikipedia.org/wiki/American_Enterprise_Institute … daniel noriega ein neokonservativer und busenfreund von george w bush … dem schlimmsten kriegstreiber des letzten jahrzehnts ( glauben soll erlaubt sein, denken ist aber ein privileg !!! )

  11. 11
    hombre

    Das einzige was man bei Hugos „Ritt in die Hölle“ berücksichtigen sollte ist die Tatsache dass er das Zepter vorher nicht abgibt und dann Venezuela in die Hände der Militärs fällt!!!
    Das würde dem Chaos noch ein schlimmeres draufsetzen…

    Das Volk oder zumindest Teile davon sollten sich jetzt in der Uebergangszeit sammeln und einen Wechsel provozieren…Mit dem momentanen Geisteszustand Hugo’s und der Kompetenzlosigkeit der Militärs könnte man jetzt am effizientesten einen Umsturz bewirken…

  12. 12
    Martin Bauer

    Einen Umsturz bewirken? Das Militär taugt allemal, um unter dem eigenen Volk ein gewaltiges Blutbad anzurichten. Und wie soll man einen Putsch international rechtfertigen? Nicht mal der Massenmörder Assad wird bisher vom Ausland geächtet, lediglich „ermahnt“.

    Dass Hugo Chávez über 100.000 Morde auf dem Gewissen hat, überwiegend durch die von ihm geschaffenen Verhältnisse, erst in zweiter Linie durch gezielte Tötungen, weiss im Ausland jeder Politiker. Aber das wird toleriert. In Uganda hat die UNO schweigend zugelassen, dass rund 800.000 Menschen mit Macheten zerhackt wurden. Die Presse durfte das nicht einmal als „Völkermord“ bezeichnen.

    DIe venezolanische Regierung muss wirklich erst vor laufenden Kameras einen grossen Teil des Volkes abschlachten, bevor ein Volksaufstand als Notwehr anerkannt würde, anstatt als Putsch verurteilt zu werden. Würde man jetzt gewaltsam gegen die Regierung vorgehen, wäre die venezolanische Opposition für Jahrzehnte als faschistische Putschisten verschrieen.

    Natürlich kann man nur begrenzt die andere Wange hinhalten. Mein DIng ist das überhaupt nicht. Aber H.C. wird ohnehin bald weg sein. Es lohnt sich nicht mehr, sich an ihm die Hände zu beschmutzen. Und ob die nach ihm drohenden Wirren schlimmer sein werden, als das, was während und nach einer zweifellos blutigen Gegenrevolution zu erwarten wäre, wage ich zu bezweifeln.

  13. 13
    patriot

    ok, dann sollte es bis 09. Mai 2012 soweit sein…., aber – da glaub ich nicht dran. Bin der festen Überzeugung, das wir hier einer genial geplanten und auf die im Oktober stattfindenden Wahlen abzielenden Schauspielerei aufsitzen werden! Der Mann ist Kerngesund! Was es heißt nochmals fünf Jahre diesen Herren ertragen zu müssen, kann sich jeder der hier lebt wohl gut vorstellen, nur ich werd dann wirklich die Reißleine ziehen und schweren Herzens auswandern…

    • 13.1
      rene

      hallo du „gelegenheits“-patriot,
      der artikel, zu dem du hier unqualifiziert stellung nimmst ist bereits vom 9. nov. 2011und wie du bestimmt bemerkt haben koenntest oder besser bemerkt haben solltest ist der praesident auf bestem wege den reaktionaeren keine chance zu lassen und die wahlen zu gewinnen, so das volk will !!! und niemand wird und kann daran nach dem 7.10. 2012 zweifeln. hasta la victoria siempre, venceremos ! und heute schon mal „gute reise“ von mir …

  14. 14
    Martin Bauer

    Jeder, der Venezuela kennt, weiss, dass kein Menswch Chávez länger ertragen kann und will, bis auf eine Minderheit roter Schmarotzer. Schon die Wortwahl „Reaktionäre“ lässt erkennen, dass hier der Wind aus der Richtung der ewigen Bolschewiken weht, die sich selber im Namen des Volkes schamlos bereichern, bis nicht mehr zu holen ist. Als „Reaktionär“ gilt für sie jeder, der sich planmässigem Raub von Volks_ und Privatvermögen entgegenstellt.

    Die Roten sollten es einfach mal mit ehrlicher Arbeit versuchen, anstatt anderer Leute Blut zu saugen. Dann könnten sie abends zu Recht stolz auf ihr Werk sein.

    • 14.1
      rene

      … nur wer hier lebt ( in venezuela ) und sein geld mit eigener haende arbeit hier ( in venezuela ) verdient, hat ueberhaupt ein recht irgendetwas zu kritisieren, zu kommentieren oder gar jene nur wegen ihrer humanistischen weltanschauung als „rote schmarotzer“ zu bezeichnen … das solltest du dir mal geflissentlich hinter die ohren schreiben !

      • 14.1.1
        Martin Bauer

        Ah, der „Humanist“ erteilt Befehle!

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