Chávez küsst Obama: Washington kritisiert Benetton-Kampagne

PAPST

Datum: 17. November 2011
Uhrzeit: 17:14 Uhr
Ressorts: Panorama, Venezuela
Leserecho: 3 Kommentare
Autor: Redaktion
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Das Weiße Haus in Washington hat die Benetton-Kampagne “Kampf dem Hass” kritisiert. Das im Mode- und Bekleidungsgeschäft tätige italienische Unternehmen hatte mit einer ungewöhnlichen Werbekampagne weltweit für Aufsehen gesorgt.

Die Marke United Colors of Benetton, bekannt durch provokante Kampagnen, zog nach scharfem Protest aus dem Vatikan eine Fotomontage mit dem küssenden Papst Benedikt XVI zurück. Auf dem Bild war zu sehen, wie das Oberhaupt der katholischen Kirche einen ägyptischen Imam auf die Lippen küsst.

Inzwischen hat auch die US-Regierung reagiert und die Kussorgie mit dem Konterfei des Staatsoberhauptes kritisiert. „Die langjährige Politik Washingtons lehnt die Verwendung eines Bildes des Präsidenten zu kommerziellen Zwecken ab“, teilte Sprecher Eric Schultz mit. Auf den am Mittwoch (16.) veröffentlichten Fotos küsst Obama den Präsidenten von China, Hu Jintao und Venezuelas Hugo Chávez.

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  1. 1
    peterweber

    Hoffentlich hat Chavez den Obama nicht mit seine Krankheiten angesteckt!
    Dass der Benedickt ein Schmusekater ist, wissen wir, aber mit einem Mufti?

  2. 2
    Martin Bauer

    Als Scherz auf einem Blog mögen solche Fotos ja ganz witzig sein. Als offizielle Werbung einer Weltmarke betrachte ich das nicht nur inakzeptablen Missbrauch der Konterfeis anderer Personen zum Zwecke der eigenen Bereicherung, vielmehr ist dies ein Verstoss gegen mehrere Gesetze in praktisch allen zivilisierten Ländern der Welt. Niemand muss sich das gefallen lassen.
    Die Firma Benetton hat eine lange Tradition an zum Teil ekelerregenden Werbeauftritten, die einfach unter die Gürtellinie gehen. Ich hoffe, die Betroffenen belassen es nicht bei Beschwerden, sondern setzen dem Treiben dieser widerlichen Firma mit einer Millionenklage ein Ende.

  3. 3
    hombre

    schau sich einer den Ratzinger Sepp an…dieser sündige Fremdgänger!!! ;-)

    Was soll’s, die Benettons machen das immer so, danach ein kleines italienisches „Scusa“ und die Kasse klingelt trotzdem…

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