Venezuela: Kongress fordert Transparenz über Sponsoring-Verträge der PDVSA

Datum: 18. November 2011
Uhrzeit: 16:43 Uhr
Ressorts: Sport, Venezuela
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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► Sponsoring-Vereinbarungen nicht zugestimmt

Der venezolanische Kongress hat eine Untersuchung über die Sponsoring-Verträge zwischen dem Williams-Team und der nationalen staatlichen Ölgesellschaft PDVSA beantragt. Der venezolanische Automobilrennfahrer Pastor Rafael Maldonado startet als Teamkollege von Rubens Barrichello für Williams in der Formel 1 und soll von der PDVSA angeblich mit 23 bis 33 Millionen Euro pro Jahr gesponsert werden.

„Wie Sie vielleicht wissen, müssen Ausgaben dieser Art nach venezolanischem Gesetz durch den Kongress genehmigt werden“, so der venezolanische Abgeordnete Carlos Ramos in einem Schreiben an Claire Williams, die im Team ihres Vaters Frank Williams für Investorenbeziehungen verantwortlich ist.

„Wie Sie vielleicht ebenfalls wissen, hat der Kongress der Sponsoring-Vereinbarung zwischen PDVSA und Williams F1 nicht zugestimmt. Dementsprechend wäre ich Ihnen für Informationen über die bisher eingezahlten Beträge von PDVSA an Williams und entsprechende Beweise für die eingegangenen Zahlungen bis dato dankbar“, fügte Ramos hinzu.

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  1. Was weht tut ist das Maldonado nichts bringt und Venezuela das Geld braucht. Es werden immer mehr Schulden (China) gemacht, die irgendwann zurückgezahlt werden müssen. Die nächste Generation wird dadurch belastet mit ein Schuldenberg, durch etwas wovon sie gar keine Vorteile haben werden, da nichts entsteht was nachhaltig ist.Sondern nur etwas verschenkt wird, was schnell wirkt, wegen den kommenden Wahlen oder in dunkle Kanäle verschwinden , da gar keine echte Kontrollen existiert. Lauter „cajas chicas“ zur freien Verfügung. Reiner Wahnsinn was sich aktuelle venezolanische Politik sich nennen will.

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