18 Kubanern gelingt Flucht nach Honduras

Boot am Stand / Symbolfoto

Datum: 14. Dezember 2011
Uhrzeit: 16:50 Uhr
Ressorts: Honduras, Panorama
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Dietmar Lang
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► Ursprüngliches Ziel USA weiter in Reichweite

18 Menschen ist im einem kleinen Boot eine waghalsige Flucht vom kommunistischen Inselstaat quer durch das karibische Meer nach Honduras gelungen. Die 15 Männer und drei Frauen erreichten am Dienstag die rund 100 Kilometer vor dem Festland gelegene Insel Guanaja.

Nach eigenen Angaben haben die Flüchtlinge ihr Heimatland am 4. Dezember im Südosten der Insel in Manzanillo mit Ziel Vereinigte Staaten verlassen, sind jedoch aufgrund schlechter Wetterverhältnisse mit dem sich in einem prekären Zustand befindlichen Boot nach Südwesten abgedriftet. Nach neun Tagen auf hoher See trafen sie am Ende auf das mit nur 5.000 Menschen bevölkerte Eiland vor Zentralamerika.

Die Einwanderungsbehörde von Honduras hat inzwischen die Personalien der Gruppe aufgenommen und aus „humanitären Gründen“ ein befristete Aufenthaltsgenehmigung erteilt. Die erste Nacht verbrachten sie bei einem auf Guanaja lebenden Exil-Kubaner, bevor sie zum Festland übersetzten. Den Flüchtlingen wurde zudem die Durchreise nach Mexiko gestattet, um von dort zu ihrer erklärten Wunschziel – die USA – weiterzureisen.

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