Peru: Popularität von Präsident Humala erreicht Tiefststand
Sympathieverlust vor allem bei ärmerer Bevölkerung
Die Popularität von Perus Staatspräsidenten Ollanta Humala hat nach einer am Sonntag veröffentlichten Umfrage des niedrigsten Wert seit der Amtsübernahme im Juli dieses Jahres erreicht. Nach den jüngsten Zahlen sind nur noch 47 Prozent der Befragten mit der Amtsführung des Staatsoberhauptes zufrieden. Ausschlaggebend für den anhaltenden Popularitätsverlust ist laut dem Meinungsforschungsinstitut Ipsos-Apoyo die anhaltende soziale und politische Krise im Andenstaat.
Vorherige Umfragen sahen Humala im September bei 65 Prozent Zustimmung, im Oktober bei 62 Prozent und im November bei 56 Prozent. Erstaunlicherweise wird gerade von den wohlhabenderen Peruanern die Politik Humalas besser bewertet als von der Mittelschicht oder den armen Bevölkerungsgruppen. Allerdings hat er gerade der ärmeren Bevölkerung seinen Wahlsieg zu verdanken.
Für die Umfrage wurden vom 14. bis 16. Dezember landesweit 1.200 Personen in den urbanen Regionen befragt, die Fehlerquote wird mit 2,8 Prozent angegeben. Der 49-jährige Ex-Militär ist seit dem 28. Juli 2011 Präsident des südamerikanischen Landes.
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