Kuba ordnet Staatstrauer wegen Tod von Kim Jong-Il an

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Datum: 20. Dezember 2011
Uhrzeit: 10:56 Uhr
Leserecho: 3 Kommentare
Autor: Dietmar Lang
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► Flaggen für drei Tage an öffentlichen Gebäuden auf Halbmast

Kuba hat am Dienstagabend eine dreitägige Staatstrauer wegen des Todes von Nordkoreas Diktator Kim Jong-Il angeordnet. Eine entsprechende Meldung wurde über das kubanische Staatsfernsehen verbreitet. „Der Staatsrat der Republik Kuba hat für den 20, 21 und 22. Dezember eine offizielle Staatstrauer wegen des Todes des Genossen Kim Jong-Il, Vorsitzender des Nationalen Verteidigungsrates und Generalsekretär der Partei der Arbeit der Demokratischen Volksrepublik Korea angeordnet“, so die Erklärung, die in der Hauptnachrichtensendung verlesen wurde.

Während der Staatstrauer wird die kubanische Flagge an öffentlichen Gebäuden und militärischen Einrichtungen auf Halbmast gesetzt. Nordkorea und Kuba hatten in der Vergangenheit zahlreiche Kooperationsvereinbarungen in den Bereichen Bildung, Landwirtschaft, Handel und Öl unterzeichnet. Zudem zeichnete das international isolierte asiatische Land im Jahr 2006 Fidel Castro zu Ehren seines 80. Geburtstags mit dem Titel „Held der Arbeit des Landes“ aus.

In den vergangenen zwei Jahren haben zudem mehrere hochrangige nordkoreanische Vertreter die Karibikinsel besucht, darunter auch der Chef des Generalstabs der nordkoreanischen Streitkräfte, Ri Yong-Ho. In einem Gespräch mit Raúl Castro im November dieses Jahres hatte Yong-Ho die guten Beziehungen gelobt und betont, sein Land und die kubanischen „Kameraden“ stellten eine „gemeinsame Front gegen die Yankees“ dar.

Nordkorea hatte am Montag den Tod von Kim Jong-Il bekannt gegeben, der das kommunistische Land 17 Jahre lang regiert hatte. Die Nachfolge wird nun sein Sohn Kim Jong-Un übernehmen. Laut dem staatlichen Fernsehsender KCTV ist Kim Jong-Il am vergangenen Samstag im Alter von 69 Jahren an einem Herzinfarkt auf einer Reise in einem Privatzug gestorben.

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  1. 1
    hombre

    Passt doch…wieder einer weiniger!

  2. 2
    alexandro

    ich warte bis hugo in tränen ausbricht. es ist schon schauerlich was solche menschenverachter und sclächter der eigenen bevölkerung bei diesen karibischen pseudosozialisten für eine solidarität geniesen.

  3. 3
    hombre

    sie mal einer an…auch der tiefste und abscheulichste Sozialismus fröhnte der Bildung an westlichen Schulen!!!
    http://www.swissinfo.ch/ger/politik_schweiz/Die_Nordkoreaner_wollen_nur_genug_zu_essen_haben.html?cid=31795596

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