Minister Niebel will Roh­stoff­kooperation mit Chile stärken

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Datum: 10. Januar 2012
Uhrzeit: 09:46 Uhr
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Autor: Redaktion
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► Know-how in die Reform­prozesse einbringen

Bundes­entwicklungs­minister Dirk Niebel hat seine Ge­spräche mit Vertretern der chile­ni­schen Regie­rung fort­ge­setzt und dabei mit der chile­ni­schen Arbeits­ministerin Matthei Ko­ope­ra­tions­möglich­keiten der Bundes­regierung im Bereich der beruf­lichen Bildung erörtert.

„In Chile fehlen in den nächsten Jahren mehr als 20.000 qualifizierte Fach­kräfte allein im Berg­bau. Wir haben eine über Jahr­zehnte gewachsene Kammer- und Verbands­struktur mit ange­schlosse­nen Bildungs­zentren, die quali­fi­zierte Abschlüsse vom Gesellen bis zum Tech­niker ermög­lichen. Dieses Know-how können wir über eine Berufs­bildungs­partner­schaft mit aktiver Unter­stützung der deutschen Wirt­schaft in die Reform­prozesse in Chile einbringen“, teilte der Minister mit.

Die Par­la­men­ta­ri­sche Staats­sekre­tärin im BMZ, Gudrun Kopp, nutzte die Ge­legen­heit, um mit dem Staats­sekretär im chile­ni­schen Berg­bau­ministerium Pablo Wagner über eine Roh­stoff­kooperation zu sprechen. „Chile ist eines der roh­stoff­reichsten Länder der Erde. Aber die Verfüg­barkeit von Roh­stoffen ist nicht un­endlich, bereits jetzt gibt es immer wieder Eng­pässe, auch bei der Ver­sorgung der deutschen Industrie. Außer­dem haben wir alle ein Interesse daran, dass Roh­stoffe umwelt­schonend und nach­haltig abge­baut werden, der Energie- und Wasser­verbrauch reduziert und Probleme mit Alt­lasten gelöst werden“, erklärte Kopp.

Dirk Niebel und Gudrun Kopp setzen am Mittwoch (11.) ihre Latein­amerika­reise in Costa Rica fort.

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