Lateinamerika: Peru mit niedrigster und Venezuela mit höchster Inflation

Datum: 12. Januar 2012
Uhrzeit: 12:20 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Chávez-Land unrühmliches Schlußlicht

Die Consulting Group „Latin Focus“ erwartet laut ihrem aktuellen Bericht, dass Peru für das Jahr 2012 und 2013 mit rund 2,7 Prozent die niedrigste Inflationsrate in Lateinamerika aufweisen wird. Unrühmliches Schlußlicht ist laut der Beratungsgruppe erneut Venezuela, mit einer prognostizierten Inflation für das Jahr 2012 mit 28,6 und im Jahr 2013 mit 32 Prozent. Chile hat mit 2,9 Prozent die zweitniedrigste Inflation, gefolgt von Kolumbien mit 3,3 Prozent und Mexiko mit 3,7 Prozent. Die Inflation in Argentinien wird den Projektionen zufolge bei 9,7 Prozent liegen, die von Bolivien bei 6,6 Prozent. Die Experten gehen davon aus, dass Peru im Jahr 2012 mit 5,2 Prozent die höchste Wachstumsrate in der Region erreicht und damit die dynamischste Wirtschaft in Lateinamerika werden wird.

Auch 2011 haben die Menschen in Venezuela unter einer der weltweit höchsten Inflationsraten leben müssen. Wie die venezolanische Zentralbank am Donnerstag (6.) mitteilte, lag die Teuerungsrate in den vergangenen 12 Monaten bei 27,6. Das von Präsident Hugo Chávez regierte Land leidet unter einer zunehmenden Verarmung und einer der höchsten Kriminalitätsraten der Welt. Für die Menschen im Land des “Sozialismus des 21. Jahrhunderts” sind die Lebenshaltungskosten in den vergangenen 24 Monaten um über 50 Prozent gestiegen. Nach Ansicht internationaler Analysten wäre das südamerikanische Land ohne die Erdölexporte keinesfalls mehr überlebensfähig.

Die peruanische Regierung erwartet über die nächsten fünf Jahre Investitionen im Berbau/Energie- und Ölsektor in Höhe von 40 Milliarden US-Dollar. Carlos Herrera Descalzi, Minister für Energie und Bergbau wies darauf hin, dass ausländische Investoren Vertrauen und Glaubwürdigkeit in die peruanische Regierung haben. “Wir wollen das Wachstum stimulieren und gleichzeitig an der Erfüllung der Zielsetzung der Regierung von Präsident Ollanta Humala arbeiten, welche die Verteilung des Wohlstands an die Armen vorsieht. Diese Aufgabe ist schwierig, aber wir haben Vertrauen und Sicherheit, dass wir das richtige tun”, so der Minister

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