Guatemala: Neun Tote nach Überfall auf Diskothek

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Datum: 23. Januar 2012
Uhrzeit: 10:06 Uhr
Ressorts: Guatemala, Panorama
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Offenbar Schutzgelderpressung

Bei einem Anschlag auf eine Diskothek sind in Guatemala am Samstag (21.) nach Angaben der Behörden mindestens neun Menschen getötet und zwanzig verletzt worden. Laut lokalen Medien handelte es sich bei dem Anschlag um einen Rachefeldzug gegen den Eigentümer der Räumlichkeiten, dieser soll den Forderungen nach Schutzgelderpressung nicht nachgekommen sein.

Nach Berichten von Augenzeugen betraten sechs Männer mit Sturmgewehren das Lokal in der guatemaltekischen Stadt Villa Nueva und eröffneten das Feuer wahllos. Ehe sie zu schießen begannen, sprachen sie von einer „Nichtzahlung einer offenen Rechnung“. Danach schossen sie, bis ihnen die Munition ausging. Ein Sprecher der Nationalen Zivilpolizei teilte mit, dass in einem offenbar von den Gangstern gestohlenen Taxi fünf M16 Sturmgewehre gefunden wurden.

Guatemala gehört zusammen mit den Nachbarländern El Salvador und Honduras zu den gewalttätigsten Staaten in Lateinamerika. Präsident Otto Pérez, der seit einer Woche im Amt ist, hatte bereits im Wahlkampf angekündigt, mit harter Hand gegen die Kriminalität im Land vorzugehen. Nach offiziellen Angaben wurden im Jahr 2011 jeden Tag durchschnittlich 16 Menschen ermordet.

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