Ein Toter und Verletzte bei Protesten in Panama

panama

Datum: 06. Februar 2012
Uhrzeit: 09:46 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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► Situation der Spannung muss vermieden werden

Bei gewaltsamen Zusammenstößen zwischen der Polizei und einer Gruppe Indigener vom Stamme der Ngöbe/Buglé sind in Panama am Sonntag (5.) mindestens ein Mensch getötet und mehrere Personen verletzt worden. Die Indios protestieren gegen ein Bergbau- und Stauseeprojekt in ihrem Siedlungsgebiet im Westen des Landes und hatten seit Tagen die Panamericana blockiert.

Nach Berichten lokaler Medien hatte die Polizei die Blockade geräumt. Dabei soll es zu gewaltsamen Zusammenstössen und einem Schußwechsel mit Todesopfer gekommen sein. Die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) hat die Regierung in Panama aufgefordert, mit den Indios zu verhandeln und keine Gewalt mehr anzuwenden.

„Wir fordern Präsident Ricardo Martinelli zum respektvollen Dialog mit den Indigenen auf. Die Aufrechterhaltung einer Situation der Spannung muss vermieden werden“, zeigte sich der Generalsekretär der OAS, José Miguel Insulza, besorgt. Insulza wies darauf hin, dass die materiellen und wirtschaftlichen Verluste dem „Leben von Tausenden von panamaischen Familien schaden und zu zu irreparablen Schäden führen können“.

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  1. 1
    Ing. Jaroslav Travnik

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich habe Ihren Artikel “Ein Toter und Verletzte bei Protesten in Panama” gelesen und muss Ihnen mitteilen, dass es mit Sicherheit kein Schußwechsel gab, sondern dass die Polizei nach dem Befehl von dem Panama Diktator (so wird er auch bezeichnet) Ricardo Martinelli auf die Demonstranten geschossen hat. Die Indios besitzen keine Waffen und es wurde auch nie in den Berichten gesehen, nur die Aufnehmen zeigen, dass die Polizei scharf geschossen hat. Ricardo Martinelli (er besitzt zwei Staatsbürgerschaften – Italien – nachprüfen)

    Herr Ricardo Martinelli will diese Bergwerkbau für seine private Gruppe, wo er Mitglied ist und nicht für das Land Panama, es gibt auch ein Artikel 5, wo geschrieben wird, welche Gebietsrechte die Indios haben – alles ist zu überprüfen. Herr Ricardo Martinelli hat die Telefonverbindung für Chiriqui Gebiet (wo die Demonstrationen stattfinden) und in Bocas del Toro Strom abgeschaltet, um die Polizeiaktion zu starten. Laut sehr vielen Anwälte war es nicht richtig (alles im Fernsehen zu sehen bzw. zu hören).
    Herr Ricardo Martinelli hat auch dem Indios im Jahre 2011 versprochen, dass sie ihm auf einem Baum aufhängen dürfen, wenn er sein Versprechen nicht einhalten würde – er hält nicht sein Versprechen.

    In Panama City vor seiner Präsidentschaft, wo die Demonstranten ruhig protestiert haben und dabei getanzt haben, ließ er sie Spitalreif schlagen (alles im Fernsehen zu sehen)
    Es ist auch nicht normal, wenn die Leute protestieren, weil sie seit Tagen für ihre Kleinkinder kein Wasser haben und Herr Ricardo Martinelli gibt den Befehl gegen solchen Demonstranten mit Gas und Brutalen Körpertritten zu auftreten (alles wurde von Fernsehen dokumentiert).
    Es gibt noch viele weiter unmenschliche Taten, welche man ihm zuschreiben kann. Man soll sich auch bei der Opposition nach der Wahrheit erkundigen, seine Minister mlügen im Fernsehen, wenn man Beweise zeigt – wie üblich in einer Diktatur.

    Eigentlich soll jetzt Herr Ricardo Martinelli dem Gericht in Den Haag übergeben werden.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ing. Jaroslav Travnik

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