Venezuela: Unruhen nach Vorwahlen des Oppositionsbündnisses

wahlunterlagen

Datum: 14. Februar 2012
Uhrzeit: 20:08 Uhr
Leserecho: 39 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Regierung hat offenbar Probleme mit der Realität

Nachdem bei den erstmals durchgeführten öffentlichen Vorwahlen des Oppositionsbündnisses “Mesa de la Unidad Democrática” (MUD – Tisch der demokratischen Einheit) 3.040.449 Wähler/innen abgestimmt haben, hat der Oberste Gerichtshof am Dienstagnachmittag die Aussetzung der Vernichtung der Cuadernas (Hefte), in welchen die Identität jedes erschienenen Wählers festgehalten wurde, angeordnet. Die Entscheidung, die Verzeichnisse zu zerstören, war bereits vor dem Wahlsonntag beschlossen worden. Vicente Díaz, Rektor der Wahlbehörde CNE bestätigte, dass die Vernichtung der Unterlagen und eine Nicht-Nutzung der Fingerprint-Leser im Vorfeld der Wahlen vereinbart wurde. Wahlbeobachter wiesen darauf hin, dass bei den Bürgermeister- und Gouverneurswahlen im Jahr 2008 ebenfalls Identitätsunterlagen vernichtet wurden. Dies geschah zum Schutz der Intimsphäre der Wähler und war vom Obersten Gerichtshof angeordnet worden. Bei den Kommunal- und Regionalwahlen am 23. November 2008 erzielten die Kandidaten der PSUV 17 Gouverneursposten, die Opposition 5.

Damit wollte man in weiser Voraussicht ein erneutes Auftreten von Arbeits-und administrativen Repressalien der Regierung verhindern, von der im Jahr 2004 (Petition für Referendum gegen Chávez) Tausende Bürger/innen betroffen waren. Damals hatte die Regierung die Namen derjenigen veröffentlicht, die das Referendum unterzeichnet hatten. Lokale Medien berichteten, dass am Dienstagabend mehrere Personen beim Verbrennen der Wahlverzeichnisse verhaftet wurden. Ebenfalls soll es bei Auseinandersetzungen mit Sicherheitskräften ein Todesopfer gegeben haben.

Bereits im Vorfeld der Wahlen hatte Pedro Nikken, Ex-Präsident des interamerikanischen Menschengerichtshofes und emeritierter Rechtsprofessor in Venezuela, in einem Interview bekannt gegeben, dass die öffentlich Bediensteten vor ihrem Recht zur Stimmabgabe gewarnt wurden. Nach seinen Worten werden diese bei einem Urnengang automatisch aus der Partei ausgestoßen. Ebenfalls soll Präsident Chávez eine “Art von Verbot” ausgesprochen habe. Auf nähere Einzelheiten wollte Nikken aus bestimmten Gründen nicht eingehen.

Henrique Capriles Radonsky, derzeit Gouverneur des Küstenbundesstaats Miranda, gewann die Abstimmung vom Sonntag mit mehr als 60 Prozent der Stimmen und ist bei den Präsidentschaftswahlen am 7. Oktober der Herausforder von Volkstribun Hugo Chávez. Eine solche Teilnahme haben wir nicht erwartet”, rief Capriles von der rechts-liberalen Partei Primero Justicia (Gerechtigkeit zuerst) seinen begeisterten Anhängern zu. Selbst die Regierung des bolivarischen Führers schien beeindruckt und zweifelte die hohe Wahlbeteiligung naturgemäß bereits kurz nach Bekanntgabe an.

„Sie konnten die hohe Wahlbeteiligung selbst mit Drohungen nicht verhindern. Nun versuchen sie die Realitäten in gewohnter Weise zu verdrehen“, erklärte Ramón Guillermo Aveledo, Generalsekretär der venezolanischen Oppositionsbewegung.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Martin Bauer

    In Maracay wurde ein Mann bei dem Versuch, ihm gewaltsam einen Kasten mit Wahl-Akten zu entreissen, von der Geheimpolizei getötet.

    Wieder ein Toter, dessen Blut an den Händen von Chávez klebt, dank seines willkürlicher Machtgebarens und völliger Respektlosigkeit vor den Rechten anderer. Wie lange noch finden sich willige Henkersknechte für diesen Barbaren?

  2. 2
    Der Bettler

    Es ist doch wirklich unglaublich, was sich dieser Mensch noch alles erlaubt!!
    Dem Fuzzi muß doch endlich mal das regieren verboten werden.Eine Frage
    was wäre wenn die Wahlzettel doch verbrannt werden?Hat der Irre über-
    haupt das Recht Stimmzettel zu beschlagnahmen,die mit ihm gar nichts zu
    tun haben? Ich Fasse es nicht mehr.

    • 2.1
      Martin Bauer

      Um Stimmzettel handelt es sich nicht, vielmehr um die Cuadernas (Hefte) in welchen die Identität jedes erschienenen Wählers festgehalten hat. Daraus ist nicht ersichtlich, für wen sie gestimmt haben. In diesem Fall ist das Chávez auch völlig egal, da man ja nur für Kandidaten der Opposition stimmen konnte. Das war ja deren Vorwahl. Somit ist für ihn jeder ein Verbrecher, der gewählt hat.

      Man hat ja auch die Einfärbung des Fingers freiwillig gemacht, um exponierte Personen zu schützen.

      Es soll inzwischen noch zu weiteren gewaltsamen Eingriffen der Politischen Polizei gekommen sein, mit zumindest einem Schwerverletzten.

  3. 3
    Simon

    Ich war bei dein Wahlen in Caracas, sah alles friedlich aus… Aber unglaublich was sich Chavez alles erlaubt. Hoffen wir das Capriles im Oktober gewinnt! Und wie Chavez dann wohl reagiert.. ?

    • 3.1
      Martin Bauer

      Diese „Unuhen“ passierten heute, nicht am Wahlsonntag.

      Inzwischen weiss man mehr. Ein ziviles, nicht identifiziertes Geländefahrzeug mit ebensowenig identifizierten Insassen, welche mit Armeegewehren bewafftnet waren, fuhren im Raum Maracy vor einem Büro der Mesa de Unidad vor und versuchten gewaltsam einen Karton mit Wahlunterlagen zu entwenden. Nach kurzem Tumult flohen sie in ihrem Fahrzeug, unter Deckung der örtlichen Polizei, welche mit einem Abschleppfahrzeug den Weg freimachte und dabei, Augenzeugen zufolge, gezielt und vorsätzlich einen im Wege stehenden jungen Mann überfuhr. Dieser starb an seinen Verletzungen. – Sollten diese Beobachtungen zutreffen, wäre die vorsätzlicher Mord an einem wehrlosen Unbewaffneten.

      Im weitern Verlauf schlug die Polizei auch auf Kameraleute der Presse ein und hinderte sie gewaltsam an ihrer Arbeit.

  4. 4
    Manuel

    Ein kleiner Vorgeschmack, was den Bürgern im Oktober blüht. Es ist wie in allen Diktaturen-die Verbrecher klammern sich an die Macht. Bleibt nur zu hoffen, dass der Minderbemittelte bis dahin vom Krebs gefressen wird. Oder es findet sich jemand, der Ihn eine Kugel durch den Schädel jagt.

  5. 5
    hugo

    richtig ist, dass venezuela ein land mit einer sehr hohen kriminalitätsrate immer schon war. auch vor amtsantritt von h.c.. ich bin auch dafür, dass h.c. abgewählt wird. dann können seine nachfolger ja zeigen, was sie besser machen werden. dem volk kann es nur gut tun. eines sollte man bei dem ganzen bashing nicht vergessen. egal wo auf der welt, die regierenden füllen sich die taschen oder machen schulden zu lasten dritter und zu ihrem eigenen vorteil. die zeche dafür zahlt immer wieder das volk. bestes beispiel dafür sind die momentanen zustände in den mitgliedsländern der eu. auf venezuela bezogen ist die marschrichtung klar. bildung, bildung und nochmals bildung. ein so rohstoffreiches land braucht gut ausgebildetes personal um seine resourcen selbst zu bewirtschaften. dies ist der schlüssel zum erfolg. dies geht natürlich nicht von heute auf morgen. allerdings haben sich diesbezüglich die vorgänger von herrn c. auch nicht gerade mit ruhm zum vorteil des volkes bekleckert. dies sollte man auch mal erwähnen. es erklärt zum teil auch, warum es einen herrn c. überhaupt in dieser momentanen position gibt.

  6. 6
    ttenzer

    Viva Capriles y q dos esta con ustedes despues, tengo miedo, tt

  7. 7
    Wolfgang

    Auch in der „sauberen, ordentlichen“ BRD werden Oppositionelle bespitzelt, ausgegrenzt, mit Berufsverbot überzogen oder aufgrund ihrer nicht-systemkonformen Meinung eingesperrt. Das ist Fakt. – Radonski … na ja, „Hay un camino“ ist nun nicht gerade der „Brüller“-Slogan, ähnlich vage sind seine sonstigen Aussagen. Bildung .. schön und gut, aber ob der damit einen Blumentopf gewinnt? Ich hoffe jedenfalls, Commandante Hugo Chavez Frias bleibt im Amt. Bei ihm weiß man wenigstens, woran man ist, auch wenn einem natürlich nicht alles gefällt.

    • 7.1
      Martin Bauer

      Hugo Chávez Frias ist kein Commandante. Er lässt sich widerrechtlich so betiteln. Er wurde unehrenhaft aus der Armee ausgestossen, wegen Hochverrat, unter Aberkennung seines Ranges.

      Im übrigen könnten Sie bald der Letzte sein, der ihn noch im Amt sehen möchte. Hunderttausende von Chávista sind bereits dabei, ihre Hälse zu wenden.

      • 7.1.1
        Werner

        Ich muss gerade an einen Ossi denken. Der lebt hier auf der Isla und muss nun seinen Hals schon wieder drehen. Aber darin hat dieser Kotzbrocken ja Übung.

  8. 8
    Der Bettler

    So wie ich Dich verstanden habe,setzt sich das Defizit an Bildung des
    Führers beim Volk fort.Tatsache ist doch,daß das Land an mangelnden
    Kenntnissen nicht allein bewirtschaftet werden kann.Nachdem alles ver-
    staatlicht und enteignet wurde,läuft nichts mehr in diesen Land.Heute braucht er wieder die Chinesen und Russen,die das Land ausbeuten um
    seine immensen Schulden an diese Länder begleichen zu können.Ich war
    schon zu Calderas Zeiten hier,da konnte ich jederzeit abends noch meine
    Runden im Ort drehen ohne Überfall und Schläge.Die Chavistas terrorie-
    sieren das Land und das Volk.Falls Capriles bis zur Wahl überlebt,und
    nicht gewinnt,werde ich nach 18 Jahren meine Zelte hier abbrechen.Ich
    muß diese Zustände hier nicht weiter haben.Hätte ich gleich vor 50
    Jahren in die ehemalige DDR gehen können.

  9. 9
    ttenzer

    wolfgang,du ist eigentlich nur peinlich un du bist es nicht wert dir zu antworten – daher keine antwort und keine ordentliche rechtschreibung, suerte para aja, wirst du brauchen und antworte mir nie wieder, so etwas von unqualifiziert….

  10. 10
    Wolfgang

    Super, wie Ihr hier mit der Meinung eines Andersdenkenden umgeht … aber gleichzeitig über Presidente Chavez schimpft … selbst wenn „Hay un camino“ gewinnen sollte – was will er denn machen bei „mas o menos“ 60% PSUV Anteil in der Asamblea? Hay NO camino!

    • 10.1
      Linus Bracher

      Ich persönlich-und ich spreche nur für mich-lebe seit 25 Jahren hier. Ich habe es satt, mir von irgendeinem Vollidioten aus dem fernen Europa etwas über Venezuela erzählen zu lassen. Vor allem die linken Schwachsinnigen, die vom tuten und blasen keine Ahnung hat, reißen das Maul bis zum Anschlag auf und verbreitet Lügengeschichten ohne Ende. Diese mutierten DDR-Wendehälse sind das Allerletzte.

    • 10.2
      Martin Bauer

      Wer für die Abschaffung von Freiheit und Demokratie plädiert, muss damit rechnen, dass seine „Meinung“ auf heftigen Widerstand stösst, nicht nur auf diplomatisch formulierte Antithesen.

      Unrecht wird nicht zu Recht, auch wenn eine demokratisch gebidete Mehrheit es begeht oder fordert. In einem solchen Fall gehen die Grundrechte vor, und man muss diesen Leuten das Handwerk legen, notfalls mit Gewalt.

      Hier auf LatinaPress äussern sich zum Teil Leute, die von der Links Partei zeitweise nach Venezuela geschickt wurden, um die Verbrecher an der Macht zu unterstützen. Das senkt natürlich die Toleranzschwelle aller anderen gewaltig, auch wenn es manchmal den falschen treffen mag.

  11. 11
    Wolfgang

    @Linus … Wie Recht du hast. Es sollten sich wirklich nur Leute aeussern die hier im Land leben. Gruß aus La Mira

    • 11.1
      Linus Bracher

      Ohne Sie persönlich anzugreifen. Es ist mir bewusst, dass Venezuela voll von Wendehälsen ist. Dieser Abschaum bewirtschaftet sogar Hotels. Keep Cool-wird sich aller wieder ändern und zum besseren wenden. Die roten Socken können dann nach Kuba auswandern, aber stets den Koffer im Auge behalten. Dort gehn die Lichter auch in absehbarer Zeit aus.

  12. 12
    hugo

    na, ja. die auswanderer die ich in venezuela kennen lernen durfte oder mußte waren allesamt froh dort leben zu dürfen. unter welchen umständen auch immer. in europa zählten sie zu den verlierern. dies gilt übrigens nicht nur für venezuela, sondern auch für andere karibikstaaten.

    • 12.1
      Martin Bauer

      Tut mir wirklich leid, dass Sie nichts besseres kennengelernt haben. Wo es hier in Venezuela nun wirklich jede Menge wertvolle Menschen gibt, Einheimische wie Imigranten, auch aus Deutschland. Aber egal welcher Herkunft, anständige Leute tragen natürlich keine PSUV Hemden und lieben Sozialisten wie der Teufel das Weihwasser.

  13. 13
    Linus Bracher

    Ganz klar, Hugo. Wenn ich ich mich an einer Schweinesuhlstelle aufhalte, treffe ich nur Dreckschweine.

  14. 14
    ttenzer

    Meine Familie lebt dort, mein Sohn wurde dort geboren und zur Zeit bin ich dankbar angesichts Chavez noch Alternativen zu haben. Wir leben hier in den USA und Deutschland durchaus am Puls der Zeit. Nur kein Neid Wolfgang weil du in der Vergangenheit an welcher Kreuzung auch immer, falsch abgebogen bist – offensichtlich…und Dene Meine Meinung bedeutet uns weniger als nichts
    TT

  15. 15
    ttenzer

    Es triste a ver a q nivel este conversacion ha llegado. Quien mueve este pais – los immigrantes charmos, nadien mas. Lo siento mucho. Quales son los panaderos – de donde ienen la gente del tourismo, del oro? Y los q trabajan – colombianos…..asi asi asau…Los chavistas estan ruinando un pais bellisimo y lo hacen de de propuesta,y que triste y q comico – en los paises capitalistas de nosotros – cada uno vive mejor – no feliz, pero seguro!!!!

  16. 16
    hugo

    ja linus, ich habe desöfteren solche wie dich kennen lernen müssen. habe jetzt erfahren dass du derartige zeitgenossen als „dreckschweine“ bezeichnest. tja, selbsterkenntnis ist der beste weg zur besserung. übrigens, egal an welcher ecke der karibik (trinidad bis rauf nach kuba) kann man derartige zivilisationsflüchtlinge antreffen.

    • 16.1
      Linus Bracher

      Ich kann mich nicht erinnern, mit Ihnen Schweine gehütet zu haben. Ich habe niemanden als Schwein bezeichnet, allerdings bellen betroffene Köter.

      Nur zur Info: Besichtigen Sie einmal was die „Zivisilationsflüchtlinge“ alles so geschaffen haben. Das würden Sie in einhundert Jahren nicht erreichen. Sie erinnern mich an einen All-Inclusiv Urlauber, der von Kuba, DomRep und anderen Touriorten in den höchsten Tönen schwärmt, weil er aus seinem Loch nicht herauskommt und keine Ahnung hat.

      Wie gesagt: Sage mir mit wem du umgehst (oder rumtreibst) und ich sage dir wer du bist.

      • 16.1.1
        hugo

        ich war noch nie in einem all inclusive etablisement oder trieb mich auch nicht in touriorten rum (z.b. sosua oder boca chica in der dom rep oder anderswo) und habe auch nicht davon geschwärmt, wie von ihnen unterstellt. worauf einigen wir uns jetzt – auf schweine oder köter??? insbesondere auf la mira (dem millionärshügel auf der isla de margarita und nicht nur dort) können sie sehen, was die sogen. zivilisationsflüchtlinge geschaffen haben. meter hohe mauern mit elektrisch geladenem stacheldraht oben drauf. diese form von „integration“ ist überall in der karibik und auch lateinamerika zu beobachten. nützt halt recht wenig. sicherlich gibt es auch das eine oder andere positive beispiel. dass ich mit ihnen noch keine schweine gehütet habe, haben sie zutreffend fest gestellt. ihre ausdrucksweise lies aber vermuten, dass sie eine deratige beschäftigung stark präferieren.

  17. 17
    Wolfgang

    Ich bin nirgends falsch abgebogen, soviel zu ttenzer. Wer deutsche Verhältnisse will kann sie doch haben! CCS-FRA fliegt jeden Tag. Ich brauche diese Verhältnisse jedenfalls nicht mehr, bevorzuge die hiesige Lebensqualität. Nirgends auf der Welt habe ich groessere Schweinesuhlstellen angetroffen als in Deutschland.

    • 17.1
      Werner

      Korrekt. Nach dem Fall der Mauer haben sich Schweine in großen Scharen auf Wanderschaft begeben. Einige haben es sogar bis nach Venezuela geschafft.

  18. 18
    ttenzer

    eso es lo q hace falta – cono como puede ser q despues la segunda guerra mondila todavia acceptamos q gente dominan a lo demas, como puede ser???? Y demas, nos ponen como deliquentes

  19. 19
    ttenzer

    Ihre Ausdrucksweise alleine ist nicht erwiderungswert,. Ein schönes Leben und eine angenehme Grundversorgung…..Lega feliz charmo!!!!

  20. 20
    Wolfgang

    Die Mauern etc braucht man leider und nicht nur in La Mira. Ich finde das auch schade aber es ist leider unumgänglich .

  21. 21
    Linus Bracher

    1. Sie erinnern mich an einen All-Inclusiv Urlauber, der von Kuba, DomRep und anderen Touriorten in den höchsten Tönen schwärmt, weil er aus seinem Loch nicht herauskommt und keine Ahnung hat.

    Erinnern bedeutet nicht unterstellen.

    2. Überall bedeutet an jeder Stelle, an allen Orten; in jedem Bereich

    3. Sollten Sie bellen können, würde ich an Ihrer Stelle ein Patent anmelden

    • 21.1
      hugo

      es reicht schon, wenn man lesen und verstehen kann. nur nicht aufgeben. übung macht den meister.

  22. 22
    ttenzer

    Wolfgang und Gleichgesinnte,

    1. ich bin Amerikaner,
    2. warum sind sie in der Karibik? Auf Erichs Spuren, ewig gestrig?
    3.dafür das Deutsch nicht meine Muttersprache ist, spreche ich – zumindest orthographich- um einiges besser als sie „Latinos“????!!! Venezuelakenner und „Möchtegernsozialisten“!!! In spätestens einem Jahr verleugnet ihr diese Gesinnung ohne hin wieder

    • 22.1
      Linus Bracher

      1. Gibt es einen Button zum Direkt-Antworten. (Ganz einfach)
      2. Lebe ich nicht in der Karibik sondern Südamerika. (Unterscheidung ebenfalls ganz einfach-Erdkunde 2. Klasse Grundschule)
      3. Bin ich kein Venezuela-Kenner, sondern lebe seit 25 Jahren hier.

  23. 23
    Harald

    @und lieben Sozialisten wie der Teufel das Weihwasser.

    Ein weltweites Phänomen

  24. 24
    Der Bettler

    Die persönlichen Beleidigungen untereinander haben doch wirklich nichts
    mit der derzeitigen Situation in Venezuela zu tun!! Ich lebe als Rentner
    8-10 Monate auf der Insel wegen dem Klima,das meiner chronischen Bronchitis sehr gut tut.Ich lebe hier sehr gut mit der Rente,und brauche keinerlei Tätigkeit nachzugehen.Es wäre traumhaft hier,wenn man sich
    Abends noch vor das Haus trauen könnte,wenn die Preise für Alimentos
    sich nicht verhundertfacht hätten,wenn nicht das ganze Land vor die Hunde
    gehen würde.Das alles hat in 13 Jahren nur einer geschafft CHAVEZ!!!!!!

  25. 25
    ttenzer

    …genauIIII Ich bin im übrigen auch Pauschaltourist (die kommen ja auch kaum noch…) und ein großer Teil meiner Familie lebt in Aragua. Mag ich Sozialisten? Eindeutig nein! Habe ich was gegen Sozialisten? Eindeutig nein!! Sie sind mir egal. Was mich stört ist schlicht und ergreifen das sowohl die Geschichte als auch die aktuellen Entwicklungen immer wieder das gleiche Bild zeigen – vorhandene Infrastrukturen werden noch weiter zerwirtschaftet; Und das seit 13 Jahren kontinuierlich und bitte komme mir niemand mit China. China ist mitnichten noch kommunistisch oder soziallistisch. Mitnichten. Ach ja, ich weiß ja nicht wo Sie zur Schule gegangen sind, aber die Länder Südamerikas stehen weder in den USA noch in Deutschland in der 2. Klasse auf irgendeinem Geograffie -Unterrichtsplan. Aber genau das ist euer Problem – realitätsfremd – ihr seht nur was ihr sehen wollt und denkt dann noch ihr würdet etwas bewegen..obwohl das tut ja auch, – nur die Richtung wäre hier zu diskutieren.

  26. 26
    ttenzer

    Da gebe ich Dir tatsächlich mal Recht – meine Frau hat in La Victoria TSU Informatica studiert und weder in den Staaten noch in Europa (auf Deutschland nicht) jemalas auch nur eine Chance auf dem Markt gehabt – das Niveau reicht nicht – ich rede hier ausdrückliuch nicht über die ULA oder die Central oder recht gute Private (katholische)…..Bildung fehlt, bzw. sollte man die roten Einwerfungen mal gegen substanzielle Inhalte tauschen. Immer nur patria bringt nix (siehe mein Neffe, tercer anó) Das ist brainwashing

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