Venezuela: Chávez muss erneut auf Kuba operiert werden

chav

Datum: 21. Februar 2012
Uhrzeit: 19:52 Uhr
Leserecho: 8 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Angeblich keine Metastasen

Der venezolanische Präsident Hugo Chávez muss sich einer erneuten Operation auf Kuba unterziehen. Das nach eigenen Worten vom Krebs geheilte Staatsoberhaupt erklärte am Dienstag, bei Untersuchungen in Kuba hätten Ärzte in seinem Becken eine zwei Zentimeter grosse Stelle entdeckt, die entfernt werden müsse. Chávez bestritt, dass es sich um Lebermetastasen handele.

„Bei einer Untersuchung in Havanna wurde eine Läsion von etwa zwei Zentimeter Durchmesser an der selben Stelle entdeckt, wo der Tumor vor fast einem Jahr entfernt wurde. Es wird in den kommenden Tagen eine erneute Operation geben, um festzustellen, ob es bösartig ist oder nicht. Ich bin menschlich und ich bin nicht unsterblich. Da es so viele Zeitungs-Spekulationen über eine Verschlechterung meines Gesundheitszustandes gibt, fühlte ich mich zur Bekanntgabe des aktuellen Sachstandes verpflichtet, „, so der bolivarische Führer in einem TV-Interview. Er bestätigte, dass er am Samstag (18.) in Havanna ärztlich untersucht wurde.

Der venezolanische Informationsminister Andrés Izarra hatte einen Bericht über die Verschlechterung des Gesundheitszustandes von Präsident Chávez und seine Reise am vergangenen Wochenende nach Kuba als schmutzigen Krieg bezeichnet. Nelson Bocaranda, Autor der Kolumne “Runrunes” in der venezolanischen Tageszeitung “El Universal”, hatte das Gerücht verbreitet. “Dieses Gerücht ist der schmutzige Krieg des Pöbels”, schrieb der Minister im sozialen Netzwerk Twitter. Bocaranda hatte ebenfalls auf Twitter über die angebliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes des bolivarischen Führers berichtet, weshalb dieser kurzfristig nach Kuba gereist sein soll. Genährt wurde das Gerücht vom amerikanische Nachrichtensender Telemundo. Der hatte hat auf seinem Twitter-Account mitgeteilt, dass sich die Tochter des Präsidenten von Venezuela im Hotel Nacional auf Kuba einquartiert hatte.

Chávez hatte am Dienstag (21.) einen Industriekomplex in seiner Heimatstadt Barinas (West) inspiziert und dabei implizit Gerüchte über eine Verschlechterung seines Gesundheitszustandes vermieden. “Ich habe in den letzten Tagen eine Pause mit der Familie eingelegt und heute beschlossen, eine Inspektion durchzuführen”, so das Staatsoberhaupt in einer TV-Übertragung.

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  1. 1
    Linus Bracher

    Das Lügengebilde bricht zusammen. Verlogenes linkes Pack.

    • 1.1
      Werner

      Jeder normale Mensche, Linke ausgeschlossen, weiß, das die letzte Stunde des Diktators geschlagen hat. Wieso geht Capriles nicht auf den Dummen aus Caracas ein: Sinnlos, da der eh das Zepter aus der Hand gibt.

      Und, liebe Genossen, das ist gut so!

      • 1.1.1
        Martin Bauer

        Ach, diejenigen unter den Linken, die von der Macht einen Schnippel abgekriegt haben, wissen das ganz gut. Die rennen ja von einer Krisensitzung in die andere, weil sie nicht wissen, ob sie besser als Links- oder Rechtsfaschisten weiter machen sollen.

  2. 2
    Martin Bauer

    Warum lassen sie nicht die 2 Zentimeter grosse Stelle in Ruhe und schneiden den Rest weg? Der ist in jedem Fall bösartig.

  3. 3
    Harald

    @Die rennen ja von einer Krisensitzung in die andere, weil sie nicht wissen, ob sie besser als Links- oder Rechtsfaschisten weiter machen sollen.

    Typisches Ostzonenwendehalssydrom

  4. 4
    Der Bettler

    Aber die 2 cm die übrig bleiben sind auch noch gefährlich,wenn schon dann alles weg.Also war es doch kein Gerücht.Es wird halt wieder ein neuer Tumor sein der entfernt wird.Habe nie geglaubt,daß er geheilt ist so wie er immer sagte.Man muß ihn ja nur ansehen,aufgedunsen von Kortison und anderen Medikamenten.So sieht kein gesunder Mensch aus.Wegen
    mir kann er noch 100 Jahre werden und die geklauten Milliarden verprassen,aber nicht mehr als Presidente dieses Landes.Da auf das Volk
    kein Verlass ist,ist es besser wenn er krankheitsbedingt aufhören muß.
    Capriles oder Krebs 2 Alternativen um ihn los zu werden.
    Was sagte er,ich bin menschlich(das sei dahingestellt) und bin nicht un-
    sterblich (da hat er Recht)

  5. 5
    Heinz

    Sozialisten, Kommunisten und Linke haben eines gemeinsam: Wenn sie die große Klappe aufreissen, kommen nur Lügen heraus.

  6. 6
    hombre

    Kuba hat nur einen Vorteil…die werden diesen Bastard auch umsonst zusamenflicken bis nichts mehr übrig ist. Wer läst schon gerne einen Finanzie krepieren?

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