Venezuela: Erneut Touristen auf der Isla de Margarita überfallen und ausgeraubt

margarita

Datum: 28. Februar 2012
Uhrzeit: 13:29 Uhr
Leserecho: 4 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Urlauber mit dem Tode bedroht

Auf der venezolanischen Karibikinsel Isla de Margarita sind erneut Touristen überfallen und ausgeraubt worden. Bereits im Januar wurden etwa fünfzig Touristen aus Brasilien ausgeraubt und bedroht. Im August letzten Jahres wurden auf der beliebten Urlaubsinsel vierzehn Personen getötet, darunter befanden sich drei Dreifach-Morde.

Am Freitag (24.) überfiel ein Gruppe von Kriminellen zwei Touristen aus Frankreich am Strand von Las Arenas (Verwaltungsgebiet Gómez). Die Urlauber wurden eingeschüchtert und mit dem Tode bedroht. Die Bande nahm ihnen Autoschlüssel, alle Kleider, Geld und Schuhe ab. Die Überfallenen konnten halbnackt flüchten und suchten Hilfe in einer nahegelegenen Unterkunft.

Die Wachleute am Strand von Las Arenas verständigten die Polizei, die Diebe konnten trotz umfangreicher Patrouillen allerdings nicht aufgespürt werden. Lokale Medien berichteten, dass weitere ausländische Touristen, angeblich aus Brasilien, von den gleichen Verbrechern in Las Arenas tätlich angegriffen wurden. Anwohner forderten die Behörden auf, Schritte gegen die Ausartung der Kriminalität zu unternehmen.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    peterweber

    Solange die Regierung all das nimmt (enteigent/verstaatlicht) was ihr grad gefällt, kann man vom Volk nichts anderes erwarten. Zudem werden solche Delikte (weder die des Staates noch jener der andern Banditen) nicht strafrechtlich verfolgt, und schon gar nicht abgeurteilt.
    Kommt hinzu, dass von ca. 1000 Enteignungsdiebstählen, gerade mal derer 14 vor Gericht stehen, wird wohl jedem klar sein, wie gross das Vertrauen in die von der Chavezregierung kontrollierte Justiz ist.

    Man stelle sich nur mal vor: Zuerst wird man ohne Grund enteignet, und wenn man nicht einverstanden ist damit, soll man zuerst mal bis zu 30% der Vorderungsumme als Vorschüsse für Gericht und Anwälte zahlen, ohne nur die kleinste Aussicht auf Anerkennung der Klage, geschweige denn Klageerfolg.

    Ein normaler Mensch kann dazu nur sagen „DRECK-REGIERUNG“

    Ach ja, ganz vergessen die Worte des H.C. dass ausländische Investitionen garantiert sicher seien………. JA in den Taschen der H.C.-Bande!

  2. 2
    GREGO

    Peterweber; wenn es Ihnen das nicht gefaellt sollen Sie am Besten in Deutschland bleiben und wie alle Doofen da tun, immer wegen Wetter klagen und sich von Frust langweiligen. Warum reden Sie nicht von den Deutschen die noch auf der Isla Margarita leben und von Prostituierten oder Drogengeschaeften leben? Immer das perfektes Doppelmoral Spiel der Deutschen, die alles kritizieren und neidisch auf alles sind. In Venezuela wird es kein Buergerkrieg geben, zuerst macht ihr die Deutsche ein dritter Weltkrieg. Und fuer unsere Sackgasse werden wie die Venezolaner irgendwann eine freie Bahn finden und wenn das daann passiert , ich hoffe Menschen wie Sie bleiben in das dekadentes und erschopftes Deutschland, nicht hier

    • 2.1
      Martin Bauer

      Was haben Sie denn geraucht? Ganz bestimmt nicht müssen wir nach Deutschland zurück, wenn uns hier Verbrecher stören. Wir können, müssen aber nicht. Wir haben ein Recht, in Venezuela zu leben und dabei unsere Menschenwürde gewahrt zu sehen. Chávez aber hat kein Recht, das Land auszurauben und die Demokratie abzuschaffen.

  3. 3
    Kecohead

    ….selten so einen Schwachsinn gelesen @ Grego. Ich kann nur hoffen das die Venezolaner im Oktober das richtige tun. Das Land hat Potenzial und einen Haufen Bodenschätze. Wenn Hugo C. und seine korrupte Sippe sich nicht die Taschen voll machen würde und das Volk für dumm verkauft hätte es kein Venezolaner nötig Touris am Strand zu überfallen….Hasta Luego

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