Hugo Chávez: „Twitter ist ein Werkzeug des Terrors“

CHAVEZ

Datum: 07. Februar 2010
Uhrzeit: 18:29 Uhr
Leserecho: 2 Kommentare
Autor: Redaktion
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Im ideologischen Kampf um die Rede und Pressefreiheit in Venezuela spielen zunehmend soziale Netwerke wie Twitter und Facebook eine zentrale Rolle bei der Kommunikation und Koordination der Opposition. Präsident Hugo Chávez reagierte schnell und bezeichnete die Microblogging Netzwerke als „ein Instrument des Terrors.“

Während die Opposition in Venezuela weiterhin Twitter und Facebook nutzt, hat Chávez nun die Mitglieder der Nationalversammlung aufgefordert ein Gesetz vorzubereiten, welches die Kontrolle des Internets vorsieht. Für Chávez, dem es nicht gefällt, dass die Opposition seinen Verschwörungstheorien und anderen Phantastereien keinen Glauben schenkt, sind soziale Netzwerke „Instrumente für die terroristische Bedrohung“ .

Es ist allerdings bekannt, dass solche Zensurmassnahmen mit technischen Mitteln umgangen werden können. Verschiedene Blogger aus Kuba, unter anderem Yoani Sachez, beweisen dies täglich mit ihren Berichten.

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  1. 1
    togo

    Schade, dass mein Kommentar gelöscht wurde in welchem erklärt wurde, dass Hugo Chávez dies nie gesagt hat.

    Außerdem muss man auch erwähnen, dass viele Pro-Chávez-Kräfte bei Twitter stark vertreten sind. Alleine Mario Silva García von La Hojilla hat ca. 10.000 Follower

  2. 2
    Facebook Justus Erb

    Was ist den das für ein Hetzbeitrag hier gegen Chavez.
    Chavez hat explizit seine Anhänger aufgerufen verstärkt das Internet, Facebook und Twitter im Kampf gegen den Neoliberalismus in seinem Land zu nutzen.

    hier sein Aufruf:
    Chávez llama a usar el Twitter
    http://www.youtube.com/watch?v=wfxIASms42A

    Apropo Zensur: Ich weiss nicht was in Deutschland mit einem privaten Fernsehsender passiert, wenn er öffentlich zum gewaltsamen Umsturz der deutschen Regierung aufrufen würde. In Venezuela sind 70% der Sendelizenzen in privater Hand
    Saludos Justus

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