Peru: Über 200 Reisende ausgeraubt

Datum: 10. März 2012
Uhrzeit: 13:57 Uhr
Ressorts: Peru, Welt & Reisen
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Autor: Redaktion
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► Polizei konnte nichts unternehmen

Eine Gruppe von schwer bewaffneten Männern hat am Freitag (9.) eine Straße in Pilpichaca (Kilometer 190), Region Huancavelica, blockiert und über 200 Menschen ausgeraubt. Nach Angaben der Behörden wurden vier Busse, 25 Autos und 25 Lastwagen überfallen. Ein Passagier wurde von einem Räuber mit einer Waffe geschlagen und verletzt.

Laut lokalen Medien meldeten die Opfer den Überfall auf einer Polizeistation. Die Beamten konnten allerdings nichts unternehmen, da ihnen keine Autos und Kommunikationsgeräte zur Verfügung standen.

In den letzten Monaten waren einige Reisebus von Kriminellen überfallen worden. Im August 2011 blockierten Kriminelle eine Straße über mehrere Stunden mit Steinen. Mehre Busse, LKW und PKW wurden mit Waffengewalt gestoppt, die Passagiere um Bargeld, mehrere Unzen Gold und Schmuck im Wert von rund 500.000 Peruanische Sol (128.000 Euro) erleichtert.

Augenzeugen berichteten, dass die Gangster die Menschen mit Waffengewalt aus den Fahrzeugen zwangen. Während der Dauer des Angriffs mussten sie sich mit dem Gesicht nach unten am Rand der Straße hinlegen. Der Ort des Überfalls liegt in einer abgeschiedenen Gegend, die nächstgelegenen Polizeidienststelle verfügt über keinen Festnetzanschluss.

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