Venezuela: Einfuhr von Waffen um 555% gestiegen

Datum: 19. März 2012
Uhrzeit: 14:34 Uhr
Ressorts: Kurznachrichten
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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Obwohl die Wirtschaft in Venezuela chronisch kriselt, das Land die höchste Inflationsrate in ganz Lateinamerika aufweist, boomt der Rüstungsmarkt. Wie der neueste Bericht des Internationalen Instituts für Friedensforschung (SIPRI) belegt, wuchsen die Waffenkäufe im von Präsident Hugo Chávez regierten Land in der Zeit von 2007 bis 2011 um 555 Prozent. Das schwedische Institut Sipri wertet Rüstungsgeschäfte im Fünfjahreszeitraum aus.

Wie das Stockholmer Friedensforschungs-Institut am Montag (19.) mitteilte, wurden im Untersuchungszeitraum von 2007 bis 2011 44 Prozent der weltweiten Waffenimporte in Asien und Ozeanien registriert. Dahinter folgen Europa mit 19 Prozent, 17 Prozent der Waffen gingen in den Nahen Osten, elf Prozent nach Nord- und Südamerika und neun Prozent nach Afrika.

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  1. 1
    peterweber

    Man stelle sich mal diese Ideologie aus dem Miraflores-Palast vor:
    Da gibt es im Land um die 17 Millionen Privat-Waffen in den Händen des Volkes. „Die meisten Illegal“
    Da versucht Chavez seit Jahren seine roten Horden als sogenannte Revolutionäre Milizen zu bewaffnen!
    Gleichzeitig verabschiedet die Regierung ein Gesetz, zur Entwaffnung des Volkes.

    Resultat: Einem jeden bedrohten Bürger wird der Selbstschutz verwehrt.
    Die Kriminalität interessiert in der Regierung niemanden, weil sehr viele Delikte von den eigenen Sicherheitskräften verübt werden.
    Sollte wider Erwarten die Opposition an die Macht kommen, wäre der ganze Chavistaspöbel bestens bewaffnet.

    Und das Volk ?

    Lasst weiter die Kranken an die Macht, es kann nur gut sein !

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