Venezuela: Oppositionskandidat äußert Zweifel an Komplott-Theorie

capriles

Datum: 20. März 2012
Uhrzeit: 17:49 Uhr
Leserecho: 5 Kommentare
Autor: Redaktion
Autor folgen:
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)
► Kommunistische Phantasten witterten Verschwörungstheorie

Der venezolanische Präsidentschaftskandidat Henrique Capriles Radonski hat Zweifel an der von Präsident Hugo Chávez propagandierten Komplott-Theorie gegen seine Person geäußert. Sicherheitskräfte sollen angeblich eine Verschwörung aufgedeckt haben, wonach ein Mordanschlag auf den 39-jährigen Herausforder geplant sei. Kommunistische Phantasten witterten wie gewohnt sogar eine Verschwörungstheorie, um eine Operation im Stile Libyens oder Syriens zu organisieren.

„Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich nicht sicher bin ob es sich bei den Worten von Chávez um eine Warnung oder Drohung handeln soll“, so Capriles. Laut dem politischen Analysten Ricardo Sucre könnte der angeschlagene Gesundheitszustand des bolivarischen Führers für dessen „Vermutungen“ verantwortlich sein. „Die Regierung will ein Klima der Angst und Unsicherheit schüren. Damit soll der Wahlprozess verzögert werden“, so Sucre.

Capriles kündigte am Dienstag (20.) an, sich von der Komplott-Theorie nicht einschüchtern zu lassen und seinen Wahlkampf unbeirrt fortzusetzen. Im Gegensatz zum krebskranken Staatsoberhaupt tourt der Herausforderer durch das ganze Land und sah sich bereits mehreren körperlichen Angriffen von chaotischen Fanatikern der Regierungspartei ausgesetzt.

Anzeige
wandere aus, solange es noch geht

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!

© 2009 - 2016 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das Kontaktformular verwenden. Bildnachweis: Capriles

Dies könnte Sie auch interessieren

Kommentarbereich

Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.
  1. 1
    Linus Bracher

    @Kommunistische Phantasten witterten wie gewohnt sogar eine Verschwörungstheorie.

    Was ja nicht das schlechteste wäre. Da würde dem Gesindel endlich ein gewisser Körperteil bis zum Anschlag aufgerissen.

  2. 2
    peterweber

    Wie man dein Aesserungen einordnen soll bleibt vorerst offen. Tatsache ist und bleibt, dass ein jeglicher Versuch, Chavez vom Thron zu stossen im Keime erstickt werden soll, und genügend bewaffnet und skrupellos sind sie ja die Rothemden. Wäre doch zu schön für die Chavistas, wenn der Radonski umgelegt würde und die Opposition ihren Speitzenkandidaten verlieren würde.
    Man wäre Krebs hin oder her die Probleme los………………..

  3. 3
    escéptico

    Im Gegensatz zu Chavez würde aber im Falle eines Falles doch jemand bereitstehen, der nachrückt oder ist das Thema dann beendet.
    Ich hoffe doch, das man die Konkurrenz nicht so einfach ausschalten kann.

  4. 4
    Anonymous

    Man muss bei dem Spinner immer zwischen den Zeilen lesen, wie auch bei diesem Kommentar: http://latina-press.com/news/119317-venezuela-opposition-ist-garantie-fuer-krieg-und-gewalt/ Sollten die Chavistas absehen können das die Wahlen nicht mehr fälschbar sind, wissen wir auf was wir uns einstellen können… http://latina-press.com/news/120766-gewalt-ist-das-zeichen-der-regierung-in-venezuela/

    • 4.1
      Martin Bauer

      Völlig richtig! Chávez versucht schon lange, die Opposition durch Provokation zu Gesetzesverstössen zu verleiten. Er wird jede Kleinigkeit zum Anlass nehmen und notfalls neue Gesetze erfinden, um ein gewaltsames Einschreiten des Militärs zu rechtfertigen. Unblutig wird der kommende Machtwechsel nicht verlaufen. Aber es steht sehr viel dafür, dass er kommt. Und dann würde ich lieber einen lebendigen Chávez die Demütigung erfahren sehen, als einen, der sich bestenfalls noch mal im Grabe umdreht.

Diese News ist älter als 14 Tage und kann nicht mehr kommentiert werden!