Bolivien: Ungereimtheiten um Waffenfund in Auto der US-Botschaft

Datum: 28. März 2012
Uhrzeit: 10:23 Uhr
Ressorts: Kurznachrichten
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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Die bolivischen Behörden haben am Dienstag (27.) in der Stadt La Santísima Trinidad (Hauptstadt des Departamento Beni im Amazonas) ein Auto der US-Botschaft angehalten und kontrolliert. Nach Angaben des bolivianischen Innenministers Carlos Romero befanden sich in dem Fahrzeug drei Gewehre, ein Revolver und etwa 2.500 Patronen Munition. Die bolivianische Regierung bestritt am Dienstagabend das Bestehen einer Vereinbarung mit den Vereinigten Staaten über die Beförderung oder die Übertragung von Waffen und Munition.

Die Sicherstellung von „Kriegsmaterial“ wurde misstrauisch registriert und ist inzwischen Gegenstand von Ermittlungen durch den Generalstaatsanwalt. Die Waffen sollen laut US-Angaben „im Rahmen der bestehenden Vereinbarung über die erlaubte Lieferung einer begrenzte Menge an Waffen und Munition für den Schutz unserer diplomatischen Einrichtungen“ transportiert worden sein.

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  1. 1
    escéptico

    Gilt dies nicht überall?

    „Die Polizei darf Diplomatenfahrzeuge anhalten, um die Identität der Insassen zu klären. Können sie sich als Diplomaten ausweisen, sind weitere Maßnahmen jedoch in der Regel unzulässig. Diplomatenfahrzeuge dürfen nicht durchsucht werden.“

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