Venezuela – Kolumbien: Drohende Ölpest nach Anschlag auf Pipeline

ven1

Datum: 04. April 2012
Uhrzeit: 14:40 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
Autor folgen:
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)
► Wasserversorgung ist gefährdet

Nach einem erneuten Anschlag auf die Erdöl-Pipeline Caño Limon-Coveñas herrscht in der kolumbianischen Provinz Norte de Santander (Nordosten) Angst und Besorgnis vor einer Ölpest. Nach Angaben der Behörden beziehen Tausende von Einwohnern in dem Gebiet an der Grenze zu Venezuela ihr Trinkwasser aus diffusen unterirdischen Quellen, die Wasserversorgung ist nach Austritt einer großen Menge von Öl gefährdet.

In den vergangenen drei Monaten gab es offiziell 15 Angriffe auf die Infrastruktur der Pipeline. Für die Anschläge werden Angehörige der Terroristen-Organisation FARC (Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens) und der Nationalen Befreiungsarmee (ELN) verantwortlich gemacht. Laut Oberst Raúl Riaño, Polizeichef von Norte de Santander, zerstörte eine heftige Explosion am Montagabend (2.) die von Ost nach West verlaufende Fernleitung.

Die Behörden befürchten eine Ölpest, Angehörige der Armee und Ingenieure von Petronorte installieren am Unglücksort Schutzeinrichtungen. Dadurch soll ein Vordringen des Öls in den Río Catatumbo vermieden werden. Dessen Einzugsgebiet umfasst 22.000 Quadratkilometer, davon liegen 16.000 im Gebiet von Kolumbien und 6.000 in Venezuela.

Anzeige
wandere aus, solange es noch geht

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!

© 2009 - 2016 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das Kontaktformular verwenden. Bildnachweis: Archiv

Dies könnte Sie auch interessieren

Kommentarbereich

Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.

Leider kein Kommentar vorhanden!

Diese News ist älter als 14 Tage und kann nicht mehr kommentiert werden!