ALBA finanziert Bau einer Milchpulver-Fabrik auf Kuba

alba

Datum: 06. April 2012
Uhrzeit: 11:15 Uhr
Leserecho: 3 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Import von Lebensmitteln aus dem Ausland reduziert

Die Bolivarianische Allianz für die Völker unseres Amerika – Handelsvertrag der Völker (ALBA) finanziert den Bau einer Milchpulver-Fabrik in der kubanischen Provinz Camagüey. Die Investitionen betragen rund acht Millionen US-Dollar, die Anlage soll pro Jahr rund 2.100 Tonnen Milchpulver produzieren.

Kuba importiert jährlich etwa 40.000 Tonnen Milchpulver. Die Milchtrockenmasse wird von der Regierung subventioniert, um den Bedürfnissen für alle Kinder bis zum Alter von sechs Jahren gerecht zu werden. Medizinische Einrichtungen und Kindertagesstätten werden ebenfalls beliefert.

Die Anlage stammt aus chinesischer Produktion, der Baubeginn findet voraussichtlich Mitte 2013 statt. Durch die Fabrik wird der Import von Lebensmitteln aus dem Ausland reduziert, die Einsparungen betragen rund 8,5 Millionen US-Dollar.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Boris

    Daran kann man erkennen wie weit Kuba von der Selbstversorgung noch entfernt ist.

  2. 2
    PATRIOT

    irgendwas ist hier ja nicht ganz stimmig.., es muss irrsinnig viel Milchpulver importiert werden, da die heimische Produktion nicht mit der Nachfrage klarkommt…, eher ist es wohl so, das nicht genug Kühe zur Verfügung stehen, irgendwie erinnert mich das immer noch an die DDR Kolchosen… die Chinesen lachen sich eins, die haben Dank Venezuela, Nicaragua, Bolivien und Kuba gleich mal ihre Exportrate um 1% steigern können… und weden dafür mit billigem Öl aus Venezuela bezahlt, so verdienen die dreifach…

  3. 3
    Steffen

    „…eher ist es wohl so, das nicht genug Kühe zur Verfügung stehen…“

    Viehbestand auf Kuba:
    ° 3.764.000 Kühe
    ° 2.430.000 Schweine
    ° 3.100.000 Schafe
    ° 99.000 t Fischfang (8,7 kg pro Einwohner)
    Auf drei KubannerInnen kommt durchschnittlich eine Kuh.
    Eher ist es wohl so, dass Dank dem US-Embargo nicht genügend Ersatzteile für die Fabriken zu Verfügung standen und diese dann verfallen sind.

    „…irgendwie erinnert mich das immer noch an die DDR Kolchosen…“

    Diese DDR-Kolchosen (hauptsächlich die ukrainischen Kolchosen) haben das Gros der Lebensmittel für Westeuropa produziert und euch miternährt, da ihr selbst dazu kaum in der Lage wart.

    „…die Chinesen lachen sich eins, die haben Dank Venezuela, Nicaragua, Bolivien und Kuba gleich mal ihre Exportrate um 1% steigern können…“

    Ja und? Was ist so schlimm daran? Besser als es den Imperialisten in den gierigen Rachen zu werfen!

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