Argentinien: Baby lebend in der Leichenhalle gefunden

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Datum: 10. April 2012
Uhrzeit: 15:15 Uhr
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Autor: Redaktion
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► 12 Stunden in Kühlkammer überlebt

In Argentinien ist ein für tot erklärtes Baby zwölf Stunden nach der Geburt von seiner Mutter lebend in seinem Sarg gefunden worden. Laut einem Bericht des TV-Senders „Canal Todo Noticias“ hatte die Mutter des kleinen Mädchens ihr totes Kind noch einmal sehen wollen und in der Leichenhalle ihr stöhnendes Kind entdeckt. Das Baby konnte gerettet werden und erfreut sich nach Angaben seiner Eltern bester Gesundheit. Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen aufgenommen.

Demnach ereignete sich der Vorfall in einem Krankenhaus in Perrando de Resistencia (Provinz Chaco), 1.017 Kilometer nördlich von Buenos Aires. Analía Bouter, Mutter von vier Kindern, war im sechsten Monat und gebar am 3. April in der Klinik ihre Tochter Luciana Abigail. Nach Angaben von Analía stellten die Ärzte für ihr Baby einen Totenschein aus und brachten das Kind in die Leichenhalle.

In einem Interview mit der Zeitung „La Voz del Chaco“ teilte Fabián Verón, Vater des für tot erklärten Babys mit, dass ihm das Kind nicht gezeigt und einfach in eine Kühlkammer des Leichenhauses gelegt wurde. „Es habe angeblich keine Vitalzeichen gezeigt und wurde deshalb für tot erklärt. Niemand kann erklären, wie es zwölf Stunden in einer Kühlkammer überleben konnte. Die Ärzte haben keine medizinische Erklärung“, so Verón. Die Eltern haben angekündigt, rechtliche Schritte wegen angeblicher Kunstfehler und Fahrlässigkeit einzuleiten.

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