Rücküberweisungen nach Peru betragen mehr als 2 Milliarden Dollar

Datum: 19. April 2012
Uhrzeit: 12:32 Uhr
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Autor: Redaktion
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► Remissen aus den USA führend

Die Rücküberweisungen (Remesas) nach Peru haben im vergangenen Jahr 2.697 Milliarden US-Dollar betragen. Laut dem Multilateralen Investitionsfonds (MIF) der Inter-American Development Bank (IDB) bedeutet dies einen Zuwachs zu 2010 von 6,4 Prozent und ist der höchste Betrag, den die peruanischen Migranten jemals in ihr Heimatland überwiesen haben.

Als Rücküberweisungen werden Geldüberweisungen von Migranten in ihre Herkunftsländer bezeichnet. Monetäre Ströme als Rücküberweisungen sind in den letzten Jahren stark angewachsen und haben sich für viele Entwicklungsländer zu einer unverzichtbaren Einkommensquelle entwickelt. Zusätzlich stützen die Remissen die lokalen Währungen, da in vielen Empfängerländern ein Handelsbilanzdefizit vorherrscht.

Den höchsten Betrag mit 902 Millionen US-Dollar überwiesen die Migranten aus den USA (33% der Gesamtsumme), gefolgt von Spanien mit 430 Millionen (16% Anteil), Japan mit 248 Millionen (8%), Italien mit 221 Millionen (8%) und Chile mit 161 Millionen.

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