Peru: Virus soll für Massensterben von Delfinen verantwortlich sein

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Datum: 20. April 2012
Uhrzeit: 09:04 Uhr
Ressorts: Natur & Umwelt, Peru
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Autor: Redaktion
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► Abschließende Untersuchungsergebnisse liegen noch nicht vor

An den Küsten Perus sind seit Beginn des Jahres mehr als 3.500 tote Delfine angeschwemmt worden. Die Behörden gehen davon aus, dass das hochansteckende Morbillivirus für den Tod der Meeressäuger verantwortlich war.

„Das wahrscheinlichste Szenario ist das Auftreten des Morbillivirus. Es ist nicht das erste Mal, dass es auftritt. Es gab Fälle in Peru, Mexiko und den Vereinigte Staaten. Dort führte das Virus ebenfalls zu einem massiven Sterben von Delfinen“, erklärte das Ministerium für Umwelt. Abschließende Untersuchungsergebnisse sollen in den nächsten Wochen vorliegen.

Seit Jahresbeginn wurden an den Stränden des südamerikanischen Landes über 3.500 tote Meeressäuger angeschwemmt, alleine in den letzten Tagen fast 800. Untersuchungen von Umweltorganisationen gehen davon aus, dass die Tiere der Meeresverschmutzung und dem Einsatz von Sonar zum Opfer fielen.

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