Mario Vargas Llosa vergleicht Cristina Kirchner mit Hugo Chávez

Datum: 22. April 2012
Uhrzeit: 11:19 Uhr
Leserecho: 5 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Enteignung der Ölgesellschaft YPF trägt venezolanische Züge

Jorge Mario Pedro Vargas Llosa, peruanisch-spanischer Schriftsteller und Nobelpreisträger für Literatur, hat die argentinische Präsidentin Cristina Fernández der Kirchner mit Venezuelas Staatschef Hugo Chávez verglichen. In einem Interview bezeichnete er die Enteignung der Ölgesellschaft YPF ähnlich der des „venezolanischen Modells“ der Massenverstaatlichungen.

Laut Llosa will Cristina Fernández von den gravierenden sozialen und wirtschaftlichen Problemen in ihrem Land ablenken. „Die Verstaatlich von Repsol entspricht den Methoden des nationalistischen Chauvinismus. Systematische Schikanen hindern die Unternehmen an ihrer Entwicklung. Ist dies geschehen, legt man ihnen einen Strick um den Hals und verstaatlicht sie zu einem günstigen Preis. Die Enteignung von Repsol hat Schaden für ganz Lateinamerika verursacht, das Vertrauen der Investoren in die Region hat massiven Schaden erlitten“, analysierte der Schriftsteller.

In Venezuela sind Verstaatlichungen durch die Regierung an der Tagesordnung. Laut einem Bericht der zivilgesellschaftlichen Unternehmervertretung Fedecamaras hat Volkstribun Hugo Chávez in den letzten fünf Jahren 988 Unternehmen enteignet, Schadensersatzforderungen in Milliardenhöhe werden nicht beglichen.

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  1. 1
    Boris

    Schriftsteller sollen Literatur schreiben, sonst werden politische Steatments zu Literatur. Das ist doch eine sehr vernünftige Entscheidung, die den Staat mit Mehreinnahmen versieht. Damit kann die Bildung und Gesundheit besser entwickelt werden, der Staat wird dadurch stärker.

    • 1.1
      hombre

      ???

  2. 2
    Peter

    Enteignung ist immer gut, ich bin dafür das Boris ebenfalls enteignet wird und das Geld für Bildung und Gesundheit zur Verfügung gestellt wird.

    • 2.1
      hombre

      cool…:)

      do swidanije

  3. 3
    Der Bettler

    Das sieht man an Venezuela,was knappe 1000 Enteignungen und Ver-
    staatlichungen gebracht haben.Ein Schrottland,daß total aus dem Ruder läuft.Produktion von Lebensmittel,Baumaterial, und vieles mehr gleich null.
    Rinderfarmen liegen brach,die vorher gut bewirtschaftet wurden.Anbau von
    Obst und Gemüse Fehlanzeige. 80 % Import,Export außer Öl nichts.
    Ja Boris so sieht ein enteignetes Land in der Realität aus,und nicht so wie
    die linken Blättchen schreiben.Argentinien wird es nicht anders ergehen,
    wenn dem nicht Einhalt geboten wird.Und das geht viel schneller,denn
    Chavez hat Öl,das die Staatspleite noch etwas hinauszögert.

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