Yasuní-Na­tio­nal­park: Ecuador akzeptiert Regeln der Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit

yasuni

Datum: 04. Mai 2012
Uhrzeit: 11:01 Uhr
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Autor: Redaktion
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► Unmiss­verständ­liche und klare Haltung der Bun­des­re­gie­rung

Die ecuado­ria­nische Regie­rung hat in einer Verbal­note das Ange­bot der Bun­des­re­gie­rung akzeptiert, den Schutz des Yasuní-Na­tio­nal­parks im Rahmen der deutsch-ecua­do­riani­schen Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit zu unter­stüt­zen. Ecuador hatte das Ange­bot aus Berlin, den Schutz des Yasuní-Na­tio­nal­parks im Rahmen der deutsch-ecua­doria­ni­schen Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit zu unter­stüt­zen, ur­sprüng­lich zurück­gewie­sen und weit­reichen­de For­derun­gen gestellt. Präsident Correa verlangte etwa die Ein­zah­lung auf ein separates Konto inner­halb des ecua­doriani­schen Haus­halts und die Kontrolle aus­schließ­lich durch ein von der ecua­doria­nischen Regie­rung besetztes Ko­mitee.

„Die ecua­do­riani­sche Regie­rung hat zu­gestimmt, die bewähr­ten Mecha­nismen und Regeln un­serer Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit auch für den Schutz des Yasuní-Na­tio­nal­parks an­zuerken­nen. Damit haben sich die Prag­matiker in Ecuador durch­gesetzt, unser part­ner­schaft­licher An­satz zeigt Erfolg. Mit dieser Ab­kehr der ecua­doria­ni­schen Regie­rung von öffent­lich­keits­wirk­sa­men, aber sach­lich falschen Forde­run­gen eröffnet sich jetzt die Chance einer kon­struk­tiven Zu­sam­men­ar­beit zum Wohle des Na­tional­parks und seiner Be­wohner“, teilte Bundes­ent­wick­lungs­mi­nister Dirk Niebel mit.

Das Ein­schwen­ken der ecua­doriani­schen Regie­rung bezeichnete Niebel als Bestäti­gung dafür, dass die unmiss­verständ­liche und klare Haltung der Bun­des­re­gie­rung richtig und not­wendig war. Mit der neuen Aus­gangs­lage stehen die Aus­sichten gut, dass die Gespräche wieder auf­genom­men werden können. Die Bundesregierung werde Ecuador beim Schutz von Yasuní weiterhin unter­stützen, wie dies in anderen Ländern Latein­ame­rikas bereits geschieht.

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