Paraguay: 34 Todesfälle durch Dengue-Fieber

Datum: 13. Mai 2012
Uhrzeit: 02:43 Uhr
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Autor: Redaktion
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► 12.600 bestätigte Fälle der Erkrankung

Nach Angaben der Gesundheitsbehörden sind in den ersten vier Monaten des laufenden Jahres mindestens vierunddreißig Personen in Paraguay an den Folgen von Dengue-Fieber gestorben. Von Januar bis Stichtag 12. Mai gab es 12.600 bestätigte Fälle der Erkrankung, die durch den Stich einer Mücke übertragen wird.

Bei Denguefieber handelt es sich um die sich am schnellsten ausbreitende, virale, von Moskitos übertragene Krankheit; die Fallzahlen haben sich von 1960 bis 2010 verdreißigfacht. Die Krankheit äußert sich häufig mit unspezifischen Symptomen oder solchen, die einer schweren Grippe ähneln, können aber auch innere Blutungen umfassen. Bei einem schweren Krankheitsverlauf können ein sogenanntes „Hämorrhagisches Denguefieber“ (DHF) oder ein Dengue-Schock-Syndrom (DSS) auftreten, die beide zum Tode führen können.

Die WHO schätzt, dass jährlich 50 bis 100 Millionen Personen erkranken, 500.000 Personen einen schweren Krankheitsverlauf durchleiden und 22.000 Personen an Denguefieber sterben; die meisten der Todesopfer sind Kinder. Bislang gibt es gegen die Erkrankung weder eine Impfung noch eine spezifische antivirale Behandlung.

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