Venezuela: Capriles verspricht 1 Million Arbeitsplätze

capriles

Datum: 28. Mai 2012
Uhrzeit: 05:35 Uhr
Leserecho: 14 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Mehr als 400.000 junge Menschen arbeitslos

Henrique Capriles, Präsidentschaftskandidat des venezolanischen Oppositionsbündnisses Tisch der demokratischen Einheit (MUD), will im Falle eines Wahlsiegs am 7. Oktober eine Million Arbeitsplätze für junge Menschen zwischen 15 und 30 Jahren schaffen.

„Meine Regierung wird in den kommenden Jahren 1 Million Arbeitsplätze für junge Menschen schaffen. In unserem Land sind aktuell mehr als 400.000 junge Menschen arbeitslos, von 200.000 Hochschulabsolventen bekommen nur 25% einen Job“, teilte Capriles ohne Angabe von Quellen auf einer Wahlkampfveranstaltung in Caracas mit.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    PATRIOT

    er sollte mal sehr vorsichtig sein, mit dem was er da verspricht! Eine Million Arbeitsplätze im ersten Jahr…- völlig unrealistisch. Das Kapital wird nur sehr zögerlich nach Venezuela zurückfließen, jeder wird erstmal abwarten wie sich alles nach einem eventuellen Wahlsieg von Capriles entwickelt… Falls er verliert dann werden eine Million Arbeitsplätze vernichtet, und zwar von den Leuten, die dann die Schnauze endgültig vollhaben und dem Land den Rücken kehren. Alles Leute mit guter Ausbildung und Geschäftsleute, denn das was nach einem nochmaligen Wahlsieg von Chavez kommt, wird grausam!

  2. 2
    Annaconda

    Patriot,ich denke auch,dass es eine Gefahr ist so viele Versprechungen zu machen.Aber das Wahlverhalten und die Grundhaltung vieler Venezolaner,zwingt oft geradezu in diesen Populismus zu verfallen.Dies ist der grosse Fehler der Politiker hier mit Versprechungen auf Stimmfang zu gehen.Es müsste vielmehr Gewicht auf die Hilfe zur Selbsthilfe gelegt werden und den Leuten klarmachen,dass die Regierung nicht eine Art Nikolaus ist,sondern durch eine solide Wirtschaftspolitik, der Bevölkerung die Voraussetzungen für ein selbsständiges Vorankommen garantiert.

  3. 3
    Der Bettler

    Den Artikel auch lesen!!!.Eine Million für 15 – 30 jährige.Vorher hat er drei Millionen für alle versprochen,genau soviel wie einen Tag später die Regierung.Träume schön weiter,abgerechnet wird am 07.10.

    • 3.1
      Martin Bauer

      Warum beglücken Sie denn nicht Angola, Mozambique oder Vietnam mit Ihren Weisheiten? Die armen Menschen dort haben den Kommunismus nicht überwinden können und wären sicher dankbar für jemanden, der ihn menschlich macht.

      Zu China würde ich Ihnen nicht raten. Die sind auf dem Kapitalismus Trip und werden leicht gewalttätig, wenn ihnen jemand das Geschäft verderben will. Die Venezolaner hier sind davon genauso wenig begeistert, nur haben sie zu viel zu viel Geduld mit den Linken. Da sind sie mir haushoch überlegen…

    • 3.2
      Martin Bauer

      Und ausgerechnet Sie halten sich für berufen, unser Lehrmeister zu sein? Die venezolanische Sonne war wohl zu viel für Sie?

      Hier weiter keine Zeit zu verschwenden war die erste und bislang einzige vernünftige Äusserung, die ich jemals von Ihnen gelesen habe. Mal sehen, ob Sie wenigstens konsequent sind…

    • 3.3
      hugo

      der nette herr capriles sagt natürlich nicht wo und in welchen branchen er dieses jobwunder starten will.

  4. 4
    Der Bettler

    Mein liebster rene,verschwende keine Zeit mehr mit uns.Du wirst es nicht schaffen durch Gehirnwäsche uns umzukrempeln.Das haben die vielleicht mit Dir gemacht?Bezahlen tun wir uns selbst,weil wir 4 Jahrzente gearbeitet
    haben,und unser Rente in diesem Land ausgeben.Das was ihr uns lernen
    wollt,ist einfach sozialistische Kacke.Ich habe mich in 16 Jahren sehr gut
    intregiert,und noch ein paar Poster sind noch viel länger da als ich.
    Narzistisch ist hier nur einer und das ist Hugo Chavez.Egoistisch kann
    hier kein Ausländer sein,weil er sonst sehr schlechte Karten hat.Immer
    schön lächeln und tausend mal Danke sagen hilft.Mir ist es im Prinzip
    egal,wie ein Land regiert wird,aber nicht so,und Chavez ist der Gipfel der
    Abschreckung.

  5. 5
    Annaconda

    Hallo rene,die 3 millionen bezogen sich auf die Gesamtbevölkerung,und die 1 Million auf die Jugendlichen,lies bitte genau oder noch besser hör dir die Reden in spanisch an.Weltmeister in leeren Versprechungen ist hier Herr Chavez,das weiss und sieht hier fast jeder.Hör dir mal seine Reden seit 1998 an,die sind voller Widersprüche,Versprechungen und Lügen.Ich weiss garnicht warum man so an diesem kranken(mental vor allem)Mythomanen festhält(seine ausländischen Anhänger und Verteidiger).Er hat viel Opposition im Land,von seiten der Gewerkschaften und ist in der Arbeiterhochburg von Guyana nicht gerade beliebt.Viel Kritik auch aus Reihen,der traditionellen Linken(wie z.b die MAS Movimiento al Socialismo etc.).Parteien welche schon lange vor Chavez in der politischen Szene aktiv sind.Seine (Chavez) Parteien wie MRV oder die jetzige PSUV sind von ihm gegründet worden und verfolgen wohl eher das Ziel eines persönlichen Macht Projektes,denn die Volksinteressen ernsthaft zu vertreten.Die meisten sozialen Projekte verfolgen mehr das Objektiv des Stimmenfangs, wie reele Alternativen der sozialen Gleichheit zu verfolgen.

  6. 6
    Annaconda

    Ja Herr Bettler,habe selten so einen narzistischen,autoritären Menschen wie Chavez gesehen.Freunde ,die das „Vergnügen“ hatten mit ihm in seinen Propagandaprojekten zu arbeiten(Kameramänner etc.),sowie Verwandte seiner Exfrau(musste sich öfters bei denen verstecken wenn der Machist aus den LLanos sie mal wieder zusammengeschlagen hatte) stimmen alle darüber ein,dass er ein selbstverliebter,hasserfüllter und cholerischer Psychopath ist.Es tut mir leid für seine ausländischen Anhänger,dass mit Photoshop und gut inszenierten Propagandaclips,ein Bild erstellt wird,welches nicht der Realität entspricht.Wenn die kameras ausgestellt wurden,kam die radikale Verwandlung und er begann Schuhe nach seinen Ministern zu werfen,des weiteren erniedrigte er sie verbal.Aber alle halten schön den Mund zu einem aus Angst und zum anderen,weil sie nie zuvor in ihrer schlecht bezahlten Militärlaufbahn soviele Dollars(que ironia) in ihre Taschen schaufeln konnten.Hinterher wirds dann vielleicht peinlich, wen man da in „gutem“ Glauben unterstützt hat.

  7. 7
    Annaconda

    rene,jesse chacon war Wissenschaftsminister der Regierung ,musste aber zurücktreten,da sein Bruder in einen grossen Bankskandal verwickelt war.Nun führt er Dataanalysis…und es gewinnen immer seine Parteikumpanen…..die ständige Bombadierung mit sogenannten Umfragen fast alle von Seiten der Regierung in Auftrag gegeben,haben nur den Zweck des Psychoterrors und sind nicht repräsentativ.Wir werden mindestens wöchentlich mit derartigen Umfragen belästigt,reine Einschüchterung.Klar ich kann auch nicht erwarten,dass z.b die Seite einer Pharmindustire objektiv über eines ihrer Produkte informiert.Man muss, wenn man Informationen sucht eine neutrale Quelle konsultieren,das ist allgemein gültig.

  8. 8
    rene

    wenn dataanalysis staatlich interessen und manipulationen verfolgen würde , sollten mich diese umfrageergebnisse sehr wundern … es ist eine privatwirtschaftl. firma, anderslautendes dazu habe ich nicht gefunden.

    aber hier noch etwas lustiges, oder peinliches … je nachdem :

    Venezuela amüsiert sich darüber, mit welcher Begründung der Kandidat der Opposition zu den Präsidentschaftswahlen am 7. Oktober, Henrique Capriles Radonski, am 1. Mai die Demonstration des oppositionellen Gewerkschaftsbundes CTV und der Rechtsparteien geschwänzt habe. »Ich habe daran nicht teilgenommen, weil ich Arbeitgeber bin«, sagte er auf Nachfrage eines privaten Fernsehsenders.

    quelle: http://www.venezuela-info.net/index.php

    • 8.1
      Martin Bauer

      Wo ist das Problem? Wenn ein Arbeitgeber die Arbeitsbedingungen von Arbeitnehmern verbessern will, dann kann er das in seiner Firma sofort in die Tat umsetzen, und muss nicht auf den 1. Mai warrten, um auf der Strasse den Affen zu machen.

      Ich z.B. zahle manchmal in schlechten Zeiten jedem meiner Mitarbeiter mehr, als mir selber bleibt. Das ist Teil meiner Verantwortung und meines Risikos, egal was das Gesetz dazu sagt. Tu ich das nicht, haben sie, schwuppdiwupp, einen anderen Job… Dass ich in guten Zeiten etwas mehr verdiene, ist der gerechte Lohn des Risikos. Und das schöne daran ist: Wir haben seit Jahren seeeeehr gute Zeiten! Deshalb werde ich ab 2. Halbjahr etwas mehr zahlen, auch ohne Not, damit die Leute bei Laune bleiben. Da brauch ich auch keinen Gewerkschaftsdämlack mit Trillerpfeife dazu und erst recht keinen Sozialisten, der immer nur wegnehmen und umverteilen will, was andere schaffen.

  9. 9
    rene

    das problem ist die symbolik, als zukünftiger präsident nicht an veranstaltung seiner eigenen zukünftigen wählerschaft, und an einem historischen termin, dem 1. mai teilzunehmen ….
    aber er wirds ja eh nicht …
    und sie können ja weiterhin mit almosen ihre ausgebeuteten „bei laune halten“ sie gutmensch !

    • 9.1
      Annaconda

      Ich teile vielleicht nicht die politischen Ansichten aller Forumteilnehmer,aber bitte Ideen diskutieren und nicht Schlagwörter aus der Mottenkiste der Geschichte benutzen….te quedaste en el aparato

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