Rio+20: 15.000 Sicherheitskräfte sollen reibungslosen Ablauf garantieren

Militärpolizei Brasilien

Datum: 29. Mai 2012
Uhrzeit: 17:45 Uhr
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Autor: Dietmar Lang
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► Einsatz von 8.000 Soldaten und 29 Hubschraubern geplant

Insgesamt 15.000 Sicherheitskräfte sollen bei der UN-Nachhaltigkeitskonferenz Rio+20 für einen reibungslosen Ablauf sowie Ruhe und Ordnung sorgen. Wie das zuständige Militärkommando mitteilte, werden dabei auch mindestens 8.000 Soldaten zum Einsatz kommen. Die Nachfolgekonferenz von „Eco 92“ findet vom 20. bis 22. Juni 2012 in Rio de Janeiro statt. Die Aktivitäten rund um die Konferenz sind jedoch nicht nur auf das Tagungszentrum Riocentro im Stadtteil Barra de Tijuca begrenzt. Über 500 Veranstaltungen und Diskussionsrunden wurden bereits angemeldet, viele davon finden bereits ab dem 8. Juni an verschiedenen Stellen der Millionenmetropole statt.

Neben den 8.000 Soldaten kommen laut dem Militärkommando weitere 7.000 Sicherheitsbeamte aus zahlreichen Bereichen zum Einsatz, darunter Einheiten der Militärpolizei, der Bundespolizei, der Zivilpolizei, der Verkehrspolizei sowie die städtische Feuerwehr und lokale Sicherheitsbeamte. Unterstützt werden die Einheiten am Boden durch 26 Hubschrauber. Zudem werden am Tagungszentrum zwei rund um die Uhr besetzte Polizeiwachen installiert. Auch eine Abteilung für Cyberkriminalität soll eingerichtet werden, um schnell auf eventuelle Angriffe durch Hacker reagieren zu können.

Die „Operação Rio+20“ wird nach Angaben der Verantwortlichen bereits am 05. Juni beginnen und bis zum 29. Juni andauern. In diesem Zeitraum soll die Sicherheit in der Stadt merklich erhöht und ein reibungsloser Ablauf garantiert werden. Sämtliche Maßnahmen werden dabei laut Verteidigungsminister Celso Amorim zentral koordiniert und mit den Vereinten Nationen abgestimmt. Zu Rio+20 werden ab dem 13. Juni Vertreter von über 100 Regierungen erwartet, die dort über einen neuen Aktionsplan für eine weltweite umweltverträgliche Wirtschaftsentwicklung beraten wollen.

Die Sicherheit bei Rio+20 in Zahlen

Streitkräfte – 8.000 Soldaten
Militärpolizei – 2.500 Beamte
Städtische Sicherheitsbeamten – 1.000 Beamte
Bundesverkehrspolizei – 1.400 Beamte
Bundespolizei – 1.400 Beamte
Feuerwehr – 600 Feuerwehrleute

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