Lateinamerika: Mexiko, Peru, Kolumbien und Chile gründen Freihandelzone

Pazifik-Allianz

Datum: 07. Juni 2012
Uhrzeit: 07:24 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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► Analysten bescheinigen der Allianz eine besondere Bedeutung

Mexiko, Peru, Kolumbien und Chile haben die Bildung einer gemeinsamen Freihandelszone beschlossen und wollen mit der Bildung der „Pazifik-Allianz“ den Handel zwischen ihren Staaten erleichtern. Am Mittwoch (6.) trafen sich die Präsidenten der vier lateinamerikanischen Länder am Paranal-Observatorium der ESO in den chilenischen Anden und unterzeichneten die vor einem Jahr bei einem Gipfeltreffen in Lima gestartete Initiative.

Die Präsidenten Sebastián Piñera (Chile), Ollanta Humala (Peru), Juan Manuel Santos (Kolumbien) und Felipe Calderón (Mexico) hielten ein Treffen ab, um eine Rahmenvereinbarung für die Pazifische Allianz zu ratifizieren. Themen waren die Förderung regionaler Integration und stärkeren Wachstums, die Entwicklung und Wettbewerbsfähigkeit der Mitgliedsstaaten der Allianz mit dem Ziel einer Beschleunigung in Richtung von freier Bewegung von Waren, Dienstleistungen, Kapital und Personen. Repräsentanten von Costa Rica und Panama waren als Beobachter eingeladen, Offizielle aus Kanada, Japan und Australien nahmen als Gäste teil.

Die Rahmenvereinbarung, die von den Präsidenten unterzeichnet wurden, basieren auf bereits bestehende Handelsabkommen zwischen den Ländern. Laut dem kolumbianischen Staatsoberhaupt Juan Manuel Santos stellen die Mitgliedsstaaten etwa 55 Prozent des regionalen Außenhandels dar und bildet mit mehr als 200 Millionen Konsumenten den größten Markt in Lateinamerika.

Die Exporte aus Chile, Peru, Kolumbien und Mexiko, zusammen mit den Beobachterstaaten Panama und Costa Rica, verzeichnen ein durchschnittliches jährliches Wachstum von 8%. In Bezug auf Asien betrug der Export der Mitgliedsländer der „Pazifik-Allianz“ im Jahr 2011 rund 71 Milliarden US-Dollar. Im Kontext einer rückläufigen US-Wirtschaft und einem nachhaltigen Wachstum der asiatischen Volkswirtschaften, bescheinigen Analysten der Allianz eine besondere Bedeutung.

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  1. 1
    Martin Bauer

    Mal sehen, wann die ersten niederträchtigen Kommentare dazu von den Rothemden aus Caracas kommen…! Die werden das bestimmt als ein faschistisches Machwerk des bösen Imperiums verurteilen.

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