Dengue-Fieber fordert 48 Menschenleben in Paraguay

Datum: 11. Juni 2012
Uhrzeit: 14:56 Uhr
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Autor: Redaktion
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► Epidemischer Schwellenwert vom vergangenen Jahr überschritten

Das Denguefieber hat in den ersten Monaten des laufenden Jahres 48 Menschleben in Paraguay gefordert. Nach Angaben von Gesundheitsminister Lugo Feliciano González wurden bisher 21.000 Infektionen registriert. Die höchsten Zahlen der Infektion wurden aus San Juan, Carolina, Toa Baja, Trujillo Alto, Caguas und Bayamón gemeldet.

„Die Höhe der Infektionen liegt zu diesem Zeitpunkt über dem epidemischen Schwellenwert vom vergangenen Jahr. Sollte sich dieser Trend fortsetzen, könnten wir eine Epidemie erleben“, so Minister González in einer Pressekonferenz.

Das Virus wird durch den Stich einer Mücke übertragen und ist in tropischen und subtropischen Gebieten verbreitet. Die einzigen bekannten Wirte des Virus sind Primaten und verschiedene Stechmückenarten. Es existieren vier verschiedene Serotypen (Untergruppen) des Virus, die sehr wahrscheinlich unabhängig voneinander innerhalb der letzten 2000 Jahre in Asien von nichtmenschlichen Primaten auf den Menschen übersprangen.

Die persönlichen Vorbeugemaßnahmen gegen Denguefieber umfassen das Vermeiden von Mückenstichen in Gebieten, in denen Denguefieber endemisch vorkommt. Institutionelle Maßnahmen zur Präventionen von Denguefieber umfassen Maßnahmen zur Kontrolle der krankheitsübertragenden Stechmücken.

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