Venezuela: Chávez will Wahlergebnis anerkennen

chav

Datum: 12. Juni 2012
Uhrzeit: 07:28 Uhr
Leserecho: 12 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Kandidatur offiziell registriert

Venezuelas Staatschef Hugo Chávez will das Wahlergebnis bei der am 7. Oktober stattfindenden Präsidentschaftswahl anerkennen. Dies teilte das krebskranke Staatsoberhaupt am Montag (11.) mit. Der 57-jährige hatte seine Kandidatur in Caracas offiziell bei der Wahlbehörde CNE registrieren lassen.

„Ich versichere Venezuela und der Welt, dass ich das Ergebnis der Präsidentschaftswahl anerkennen werde“, versprach der linkspopulistische Politiker zum Auftakt seiner Kampagne. In einer mehr als zweistündigen Rede kündigte er einen Sieg über die Opposition per „Knockout“ an.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Werner

    Da schreibt ein linkes Schmierblatt aus Deutschland, dass bei Capriles einige zehntausend Menschen auf den Straßen waren. Das ist die größte Lüge, die in letzter Zeit verbreitet wurde. Wer in Caracas war, hat 1 Million Menschen auf den Straßen gesehen. Boykottiert diese Lügenblätter, sie sind das schwarze unter den Fingernägeln nicht wert!!!!!!!!!!!!!

    • 1.1
      Larissa Lafontaine

      So ist es eben, wenn Hobbyschreiberlinge versuchen die Realität zu verdrehen. Ich war am Sonntag in Caracas und kann bestätigen, dass mindestens 800.000 Menschen versammelt waren.

    • 1.2
      peterweber

      Wer die linken in Deutschland beobachtet, weis eigentlich sehr schnell, dass die meisten nicht mal wissen, was LINKS ist. Die sind ja zerstritten wie nur sonst ein Sauhaufen zerstritten sein kann.
      Die muss man schreiben lasse, je mehr desto besser, denn lesen tun diese Schweineblättchen ja sowieso nur das eigene Hofgesindel.

      Und wenn die schreiben, dass es nur 10-20.000 waren, sagt man ja, dann sind sie ihres Wahlsieges ohne weitere Anstrengungen sicher und beswusst, und geben sich keine grosse Mühe mehr.
      Umso schöner ist das Wahlresultat mit Capriles an der Spitze.

      • 1.2.1
        hugo

        warum eigentlich immer dieser blinde hass gegenüber anders denkenden? ich fand das auftreten von chavez völlig in ordnung. 1) er passt sich eben dem niveau seiner anhängerschaft an, 2) jede intelligente äußerung würde von seiner anhängerschaft wohl nicht richtig einzuordnen sein, 3) seine liedkünste finde ich mutig. wer stellt sich sonst noch hin und singt aus vollem halse derart falsch und anhaltend. seinen anhängern hat es gefallen und erfüllte damit seinen zweck. wahlveranstaltungen sind eben so und nicht nur in venezuela. sollte herr capriles gewinnen, müßte er sich mit denselben leuten auseinandersetzen. wie singt herr capriles eigentlich?

      • 1.2.2
        Martin Bauer

        Auf mich wirkt die Position von Peter Weber nicht wie das Resultat von blindem Hass,. Sie zeugt von eher von eiem klaren Blick für die Realität.

        Es ist unverkennbar, dass Sie und Ihre Gesinnungsgenossen einen abscheulichen Verbrecher gut reden, der Venezuela mehr Schaden zugefügt hat, als der brutalste Diktator vorher. Das etwas deart Unmenschliches keine Gefühle warmer Sympathie hervorruft, sollte Sie nicht überraschen. Ich bin sicher, das tut es auch nicht, und es ist Ihre Absicht, zu provozieren. Ich verstehe nur nicht, wozu? Der Spuk wird bald vorbei sein, so oder so. Dann können sich die Wortführer des internationalen Proletariats eines neues schwaches Land mit einer verblödeten Regieung suchen, um sich dort dicke zu machen. In Lateinamerika wird das nicht mehr lange funktionieren. Und selbst Mozanbique und Angola werden sich das nicht ewig gefallen lassen.

      • 1.2.3
        hugo

        na, na, nun nehmen sie sich mal ein bisschen zurück. erstens weise ich ihre unterstellungen hinsichtlich „gesinnungsgenossen“ zurück. zweitens ist ihre ausdrucksweise „abscheulichster verbrechen“ ihrer rechtslastigen naivität geschuldet (nachweise bleiben sie wie gewohnt schuldig). sie werfen mit unterstellungen um sich. nicht ich habe völkerrrechtsverbrechen gut geheissen, sondern sie. offensichtlich gehören für sie folterungen, völkerrechtswidrige kriege, verwahrungen auf blose verdächtigungen ohne rechtsstaatliche verfahren zum guten ton unter demokraten. da haben wir, wie sie sicherlich nicht überraschen wird (oder doch???) sehr unterschiedliche sichtweisen. es gehört eben zu demokratischen umgangsformen, dass selbst sie mit ihren verquasten weltbild ihre meinung frei äussern dürfen, ohne dass sie so beschimpft werden, wie sie dies mit unterstellungen gegenüber anderen machen. dies zeigt von wenig souverenität, sondern eher für eine gewisse kindische naivität. bei herrn weber ging es nicht um seine position, sondern um seine ausdrucksweise. dies zu erkennen waren sie leider nicht in der lage.

      • 1.2.4
        Martin Bauer

        Gut, wenn Sie sich von denjenigen distanzieren, die das Regime Chávez als gesellschaftsfähig und tolerabel bezeichnen, nehme ich dies zur Kenntnis und den Ausdruck „Gesinnungsgenossen“ zurück.

        Ihre wiederholte Forderung nach „Beweisen“ weise ich wiederum zurück. Wir sind hier nicht vor Gericht. Und ich schreibe über eigenes Erleben und Beobachten, nicht von Hörensagen oder dem Studium von Dokumenten oder Veröffentlichen. Wenn mir einer auf den Fuss tritt, reicht mir der Schmerz, den ich fühle, als Rechtfertigung, mich meiner Haut zu wehren, völlig aus. Da brauch ich keine Zeugen oder Fotodokumentation oder Gutachten.

  2. 2
    Pandora

    „“Ich versichere Venezuela und der Welt, dass ich das Ergebnis der Präsidentschaftswahl anerkennen werde”, ….. kündigte er einen Sieg über die Opposition per “Knockout” an.“
    Ja sicher erkennt er NUR SICH und SEINEN Sieg an , das wird schon so gedreht werden ( manipuliert ) .

    • 2.1
      Martin Bauer

      Das hat er bei früheren Wahlen und bei der Enmienda auch gesagt und dann doch die Ergebnisse fälschen lassen und das Blaue von Himmel runter gelogen. Der Kerl weiss doch schon lange nicht mehr, auf welchem Planeten er lebt. Er hat aber inzwischen begriffen, dass er es nicht mehr lange tun wird. Bei seinem sinnlosen Gequatsche am Sonntag guckte ihm nämlich schiere Angst und Entsetzen aus den Augen. Der fühlt sich wie Adolf Hitler, als er die russischen Panzer vor den Toren Berlins hörte. Nur wird er seinen Abgang wohl nicht genauso gestalten. Nicht mal dazu reicht es, beider armen Haut.

  3. 3
    alexandro

    das glaube ich dem Kranken sogar, die Frage ist nur wie das Wahlergebnis zu Stande kommt. wen ich an die Pressionen denke, denen alle beim Staat Beschäftigten ausgesetzt werden und sind.

    • 3.1
      Annaconda

      Dem Lügenbaron und seinem Gefolge glaube ich kein Wort,das sind die grössten Trickser in der Szene der neuzeitlichen Geschichte Venezuelas.,Die haben nicht einen Funken von Moral,wenn,s darum geht ständig Spielregeln zu umgehen und abzuändern.Seine Rede war die übliche Anhäufung von Belanglosigkeiten,wirre Aneinandereiungen von immer den selben Schlagwörtern und Difamierungen.Mit keinem Wort ging er auf die reellen Probleme des Landes ein.Die existieren wohl in der Traumwelt dieses gedopten Egozentrikers nicht.Für sein Kasperletheater bestimmten sie einen quadratmässig kleinen Platz,damit die wenigen bezahlten und gezwungenen Profijubler mehr erscheinen.Selbst aus den weit entfernten Anden(14-16 Stunden Busfahrt) haben sie öffentliche Angestellte und bezahlte Pseudorevoluzionäre bis nach Caracas gekarrt.Aber selbst diese veliessen nach einiger Zeit irrelevantem Wortdurchfall(das hören die sich jetzt schon 14 Jahre an)den Platz und hinterliessen einen Haufen Müll und ein paar unermüdliche Anhänger,die sich noch um die hocherhobene von Sicherheitskräften umzingelte Tribüne scharten.Chavez redete wie im Delirium und fast alleine weiter…..Patriotas de la patria…pueblo,pueblo,patria,patria del pueblo y pueblo de la patria….bla bla bla.Das ganze Theater kommt leider jedesmal teurer für,s Land.Schade,was könnte man alles mit diesem rausgeschmissenen Geld machen.

  4. 4
    Ossito

    hugott wird zwar verlieren aber was macht das militär.

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