Schweinegrippe fordert fünf Todesopfer in Bolivien

Datum: 13. Juni 2012
Uhrzeit: 14:06 Uhr
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Autor: Redaktion
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► Ausbreitung der Krankheit befürchtet

Im südamerikanischen Binnenstaat Bolivien sind fünf Personen an der Schweinegrippe gestorben. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurden bereits 396 Infektionen mit dem Influenza-A-Virus H1N1 (A/H1N1) registriert.

Ende April 2009 hatte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) vor einer weltweiten Verbreitung (Pandemie) gewarnt und nach mehr als einem Jahr im August 2010 für die Schweine- oder H1N1-Grippe die Phase der Pandemie für beendet erklärt. Während der Pandemiephase waren in Labors von insgesamt 214 Staaten und Überseegebieten Fälle von Infektionen mit H1N1 bestätigt worden. Bei 18.446 Todesfällen, unter anderem in Brasilien, Venezuela und der Dominikanischen Republik, wird von einem Zusammenhang mit der Virusinfektion ausgegangen.

„Wir haben bisher 396 Infektionen und 5 Todesopfer. Am meisten sind Personen betroffen, die an chronischen Erkrankungen wie Tuberkulose, Neuropathie oder Diabetes leiden. Aufgrund der niederen Temperaturen befürchten wir eine Ausbreitung der Schweinegrippe“, erklärte Johnny Rada, Direktor für Epidemiologie im Ministerium für Gesundheit

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