G20-Gipfel in Mexiko: Themen der Weltwirtschaft stehen auf der Tagesordnung ganz oben

Datum: 16. Juni 2012
Uhrzeit: 09:36 Uhr
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Autor: Redaktion
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► Starke Impulse für die Weltwirtschaft erwartet

Auf dem am 18./19. Juni im mexikanischen Los Cabos stattfindenden G20-Gipfel werden Themen der Weltwirtschaft und die Wachstumsförderung auf der Tagesordnung ganz oben stehen. Weitere wichtige Themen des G20-Gipfels werden die Konsolidierung der internationalen Finanzarchitektur und des Finanzsystems, die Reform der Regulierung der Finanzmärkte und die Förderung der finanziellen Integration sein.

Die Gruppe der zwanzig wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G-20) ist ein seit 1999 bestehender informeller Zusammenschluss aus 19 Staaten und der Europäischen Union. Sie soll als Forum für die Kooperation und Konsultation in Fragen des internationalen Finanzsystems dienen. Die in der Gruppe der zwanzig wichtigsten Industrie- und Schwellenländer direkt oder indirekt vertretenen Staaten erwirtschaften zwei Drittel der Weltbevölkerung rund 90 Prozent des weltweiten Bruttoinlandsprodukts (BIP) und bestreiten 80 Prozent des Welthandels. Die durch die zusammengefasste europäische Vertretung entstehende gleichmäßigere regionale und kulturelle Verteilung der Mitglieder verleiht der G-20 zusätzliche Legitimation.

EU-Kommissionspräsident Barroso und Ratspräsident Van Rompuy gaben im Vorfeld des Gipfels folgende Erklärung ab: „Die Situation im Euro-Währungsgebiet wird auf dem diesjährigen G20-Gipfel ein wichtiges Gesprächsthema sein. Wir werden darlegen, welche entschlossenen Maßnahmen wir ergriffen haben, um die Staatsschuldenkrise umfassend anzugehen: Unterstützung gefährdeter Staaten, Wachstumsförderung durch Strukturreformen und eine ausdifferenzierte, wachstumsfreundliche Haushaltskonsolidierung im Rahmen des Europäischen Semesters, Stärkung des Schutzwalls für das Euro-Währungsgebiet, Finanzierung und Rekapitalisierung von Banken und eine konsequentere wirtschaftspolitische Steuerung im Euro-Währungsgebiet. Wir werden unseren Partnern in den G20 auch unseren festen Willen bekräftigen, die finanzielle Stabilität im Euro-Währungsgebiet und seine Integrität zu wahren. Darüber hinaus werden wir unseren Wunsch deutlich machen, dass Griechenland im Euro-Währungsverbund verbleibt und seinen Verpflichtungen nachkommt. Schließlich werden wir unseren Partnern darlegen, wie wir dabei sind, unsere Wirtschaftsunion zu stärken und zu vertiefen, damit sie mit der Währungsunion Schritt hält.“

Beide Präsidenten wollen ihre G20-Partner dazu aufrufen, sich ihrer eigenen Verantwortung zu stellen und der Weltwirtschaft starke Impulse zu geben. Sie betonten, dass die Beschäftigungslage insbesondere der Jugendlichen für die EU und die G20 ein wichtiges Anliegen ist. Nach der festen Überzeugung der EU sollte der Los Cabos-Aktionsplan für Wachstum, den die Staats- und Regierungschefs auf dem Gipfel beschließen wollen, Haushaltskonsolidierung und Strukturreformen in einer ausgewogenen Weise miteinander verbinden, ausgewogene Selbstverpflichtungen aller G20-Mitglieder einschließlich der USA, Japans und Chinas enthalten und als konkreter Rahmen für alle G20-Länder dienen, ihr Engagement für die Förderung der Weltkonjunktur zu erneuern.

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