Heftige Regenfälle blockieren die Häfen im Süden von Brasilien

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Datum: 20. Juni 2012
Uhrzeit: 08:15 Uhr
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Autor: Redaktion
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► Millionen Tonnen von Gütern in der Warteschleife

Heftige Regenfälle blockieren die Häfen im Süden Brasiliens. In Santos und Paranaguá warten mehr als 250 Schiffe auf die Entladung von Düngemittel, Getreide und Zucker. Verzögerungen beim Laden oder Entladen von Schiffen können Zehntausende von Dollar pro Tag verursachen und die Rohstoffpreise auf den globalen Terminmärkten beeinflussen.

Brasilien ist der weltweit größte Exporteur von Zucker und der zweitgrößte Exporteur von Sojabohnen nach den Vereinigten Staaten. Die globalen Futures-Preise reagieren auf Verzögerungen oder Unterbrechungen dieser Warenlieferungen aus Brasilien. Die Hafenbehörden erwarten weitere Verzögerungen, da für die nächsten Tage anhaltende Niederschläge angekündigt wurden.

„Wir haben Millionen Tonnen von Gütern in Paranaguá in der Warteschleife und die Wettervorhersage für den Bundesstaat Paraná verweist auf starke Regenfälle an der Küste. Uns bleiben weiterhin die Hände gebunden“, gab Superintendent Luiz Henrique Dividino in einer Erklärung bekannt. Paranaguá ist der wichtigste Hafen für die Einfuhr von Düngemitteln nach Brasilien. Die weltweit sechstgrößte Volkswirtschaft ist auf diese Importe angewiesen, 80 Prozent des Bedarfs wird im Versorgungs- und Verschiffungshafen der brasilianische Hafenstadt gelöscht.

Paranaguá ist Brasiliens wichtigster Exporthafen für Agrargüter, wie z.B. Sojabohnen. Exportiert werden von dort aus auch Fahrzeuge der Marke Audi, die in Curitiba gefertigt werden. Bekannt ist dieser Hafen auch dadurch, dass die Regierung von Paraguay im Hafen von Paranaguá einen zollfreien Anlege-Kai besitzt und diesen auch uneingeschränkt laut Staatsvertrag benutzen darf. Über diesen Hafen laufen für Paraguay alle Ein- und Ausfuhren. Sämtliche Güter für Paraguay werden per LKW in das Zentrallager in Ciudad del Este am Rio Paraná im Dreieck der Iguazu-Wasserfälle gebracht und von hier auf den Staat verteilt.

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