Venezuela: Caracas genehmigt Rückführungsabkommen für “Heiligen Stein” aus Deutschland

iedrakueka

Datum: 20. Juni 2012
Uhrzeit: 14:33 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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► Angeblich ohne Einverständnis entfernt

In Venezuela hat während einer regulären Sitzung am Dienstag (19.) die Mehrheit der Nationalversammlung (Asamblea Nacional) eine Vereinbarung für die Rückführung des heiligen Stein “Piedra Kueka” aus Deutschland genehmigt. Der etwa zwölf Kubikmeter große und 35 Tonnen schwere rote Quarzsandstein stammt angeblich aus dem Nationalpark Canaima im Südosten des Landes, soll von dem Deutschen Wolfgang Kraker von Schwarzenfeld ohne Einverständnis entfernt und an einen Platz im Berliner Tiergarten verfrachtet worden sein.

Der Deutsche Wolfgang Kraker von Schwarzenfeld sucht auf jedem Kontinent jeweils zwei Steine von etwa 30 Tonnen Gewicht, die durch Material, Form oder Herkunft besonders charakteristisch sind. Einer der beiden Geschwister-Steine verbleibt im Land seiner Herkunft. Der zweite Stein bekommt einen Platz im Tiergarten, ganz in der Nähe des Brandenburger Tors.

Sobald alle Steine ihren Bestimmungsort gefunden haben, werden sie so ausgerichtet, dass jeweils am 21. Juni mittels Lichtreflexion eine unsichtbare Verbindung zwischen den Steinen in den Kontinenten und ihren Schwestersteinen in Berlin entsteht. Dies soll die Verbundenheit der Menschen in aller Welt symbolisieren. Pemón-Indianer machten darauf aufmerksam, dass es sich bei dem Stein (der Liebe) um einen von zwei heiligen Steinen handelt, der aus einem Naturreservat der Gran Sabana in Venezuela stammt und ohne ihr Einverständnis entfernt wurde.

Prof. Dr. Bruno Illius, Ethnologe und Kulturanthropologe am Lateinamerika-Institut der FU, hatte umfangreiche Recherchen durchgeführt und dem venezolanischen Kulturminister Pedro Calzadilla mitgeteilt, dass er, seine Mitarbeiter und die Öffentlichkeit hinsichtlich dieses Steins, grob getäuscht wurden. Illius spricht von Schwindel, bewusster Manipulation mit vorsätzlich gefälschten Daten. Die Basis der Rückgabeforderungen ist die Annahme, daß es sich bei dem Stein um einen “heiligen” Stein der Pemón, nämlich um einen versteinerten Vorfahren der Ethnie handelt. Außerdem wird behauptet, er sei aus Jaspis und Jaspis sei “heilig”. Laut dem Wissenschaftler trifft nichts davon zu.

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  1. 1
    Der Bettler

    Der Stein ist weder heilig,noch ist er aus Japsis,und ein Professor Illius muß es am besten wissen.Außerdem wurde er auch nicht gestohlen,weil ein 20 Tonnen Brocken nicht so einfach und klammheimlich außer Landes geschafft werden kann.Wieder mal ein Ablenkungsmanöver für den Bockmist,was die Regierung veranstaltet.Ich würde sagen,wenn sie den
    Brocken haben wollen sollen sie ihn holen.Ich möchte nicht,daß unsere
    Regierung für den Transport aufkommt.

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