Minister Niebel bei Rio+20: Wich­tige Weg­marken fest­ge­legt

rio

Datum: 21. Juni 2012
Uhrzeit: 09:55 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Keine nach­hal­tige Ent­wick­lung ohne Umsetzung der Menschen­rechte

Bei der UN-Konferenz für Nachhaltige Entwicklung Rio+20 wird der deutsche Bundes­ent­wick­lungs­mi­nister Dirk Niebel am Mittwochvormittag (Orts­zeit) an einem hoch­rangigen Sym­po­sium über die weitere Um­setzung der Kon­fe­renz­schwer­punkte teilnehmen. Laut Niebel hat die Konferenz bisher zumindest wich­tige Weg­marken fest­ge­legt, die allerdings in den weiteren in­ter­na­ti­o­nalen Ver­hand­lungen in den nächsten Monaten weiter ver­fei­nert und kon­kre­ti­siert werden müssen.

Der Minister wies darauf hin, dass ins­be­son­dere die bis 2015 laufenden Mil­len­ni­ums­ent­wick­lungs­ziele um Nach­hal­tig­keits­ziele ergänzt werden müssen. „Ich werbe bei der Kon­fe­renz, unsere Themen – Ener­gie, Er­näh­rungs­siche­rung und Wasser­ver­sorgung – in dem Post-Rio-Prozess pro­mi­nent zu ver­ankern. Dabei muss die soziale, wirt­schaft­liche und die öko­lo­gi­sche Di­men­sion der Nach­hal­tig­keit immer be­rück­sich­tigt werden. Es wird keine nach­hal­tige Ent­wick­lung geben, ohne Umsetzung der Menschen­rechte. Die Zivil­ge­sell­schaft und die Wirt­schaft muss stärker ein­bezogen werden“, er­läu­terte der Minister vorab.

Ent­wick­lungs­mi­nis­ter Niebel nimmt am Nach­mittag an dem offi­ziellen Ver­einte Nationen side event Namibia teil und hält dort den Impuls­vor­trag über die nach­hal­tige Nutzung natür­licher Res­sour­cen. „Green Eco­nomy heißt für mich, alle drei Ebenen von Nach­hal­tig­keit gleich­zeitig zu be­rück­sich­tigen. Nur die gleich­rangige Um­setzung von wirt­schaft­lichem Erfolg, sozialer In­klu­si­vi­tät sowie Umwelt­ver­träg­lich­keit ge­währ­leistet eine nach­hal­tige Ent­wick­lung, die diesen Namen ver­dient. In Namibia konnte mit deutscher Un­ter­stüt­zung ein Zement­werk er­rich­tet werden, das mit Büschen be­feuert wird, die land­wirt­schaft­liche Nutz­flächen über­wuchert hatten. Wir haben hier gleich­zeitig etwas für das Klima und die Ein­kom­mens­chancen der Menschen ge­leistet“, so Niebel.

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