Venezuela: Imperialismus für Proteste in Bolivien verantwortlich

chav

Datum: 27. Juni 2012
Uhrzeit: 07:23 Uhr
Leserecho: 6 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Keine Zweifel bei Hugo Chávez

Nach Ansicht des venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez ist für die Meuterei von Tausenden Polizisten in Bolivien der Imperialismus verantwortlich. Die Polizei im südamerikanischen Binnenstaat protestiert seit sechs Tagen für höhere Löhne, zahlreiche Polizeistationen im Land wurden geplündert und zerstört.

„Ich habe keine Beweise. Allerdings habe ich keinen Zweifel daran, dass hinter all diesen Polizei-Streiks und sozialen Konflikten die Hand des Imperialismus und seiner Lakaien in den einzelnen Ländern steckt“, teilte Chávez Reportern nach dem Treffen mit seinem weißrussischen Amtskollegen Alexander Lukaschenko mit.

Nach seinen Worten habe er in den letzten Tagen zweimal mit seinem bolivianischen Amtskollegen Evo Morales gesprochen, der zusätzlich die privaten Medien seines Landes für den Konflikt verantwortlich macht. Deren Berichterstattung soll seiner Meinung nach auf Lügen basieren und sei die „beste Opposition“ im Lande.

Die linksgerichteten Staatschefs von Venezuela, Bolivien, Ecuador und im kommunistischen Kuba machten bei sozialen Konflikten in ihren Ländern bereits mehrfach in der Vergangenheit die USA dafür verantwortlich.

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  1. 1
    Angiven

    Die Polizisten wollen mehr Lohn,damit sie eine Familie ernähren können.
    Sie wollen 70 % mehr Lohn,daß ist der Lohn,den das Militär bekommt.Sie sind zwar etwas über das Ziel hinausgeschossen,aber die Imperialisten und Kapitalisten haben damit wirklich nichts zu tun.Da sieht man wieder mal,welch Geistesblitz Chavez ist.Das ganze Gerede ist nur sein blinder Hass auf die USA.

  2. 2
    Silvia W

    Nur der Imperialismus ist Schuld! In einigen imperialistischen Laendern soll es doch tatsaechlich moeglich sein,seine Familie mit sage und schreibe nur einem Job ernaehren zu koennen!!!
    Unfassbar!!
    Also,so geht das nicht,Leute…

    [P.S.= ironisch gemeint]

  3. 3
    Martin Bauer

    Ach, diese armen kommunistischen Diktatoren! Immer geraten sie an ein undankbares Volk, das die ihm zugedachten Wohltaten nicht zu würdigen weiss. Warum nur wollen die nicht alle in roten Hemden rumlaufen, gleichgeschaltet und „bewusst“ gemacht ihren Ameisenkönig verehren…?

    Klar, die Bösen aus dem Yankee-Reich sind Schuld! Die verdrehen den Arbeitslosen und Hungernden in den Ländern des sozialistischen Glücks die Köpfe mit verrückten Ideen, wie Bildung, Wohlstand, Reisefreiheit, Meinungsfreiheit. Es riecht ja auch nach Schwefel, wenn einer von denen erscheint, und Simón Bolivar dreht sich stöhnend im Grabe um. Und das Schlimmste ist, sie verbreiten Krebsviren unter sozialistischen Führern!

  4. 4
    Der Bettler

    Martin,wie immer bittere Ironie,aber leider ist das knallharte Realität.Man kann ja auch nichts dagegen tun.Man muß zusehen wie der Irre rumfuhrwerkt wie ein Elefant im Porzelanladen.Aber es tut sich was in L.A.
    Der Andenhäuptling ist so gut wie am Ende.Die ecuadorianische Diva hat
    auch nicht mehr viel zu lachen,und in Venezuela ist sowieso alles klar,daß
    glauben die Armleuchter bloß noch nicht.Also sehen wir hoffnungsvoll in die Zukunft,alles wird gut.

  5. 5
    Annaconda

    Seit 14 Jahren die gleiche Schallplatte,es wird Zeit mal die Musik zu ändern.An allem ist der Imperialismus schuld,die alte Leier.Hier ist er 14 Jahre an der Macht,gesegnet mit den höchsten Erdöleinkommen Venezuelas,sowie die absolute Gewalt über alle Institutionen etc. und jede Krise im Land ist immer noch Schuld des Imperialismus…ja bitte schön wer regiert denn hier?Die meisten Misstände sind hier hausgemacht.Hecho en Sucialismo! Und egal was auf dem Kontinent passiert,bevor sie den Mund aufmachen ,sollten sie sich erstmal gründlich informieren und denken.!

  6. 6
    Der Bettler

    Annaconda,reg Dich nicht auf,es ist bald vorbei.So oder so,werden wir diesen Mistkerl mit seinen ganzen Regierungspack los sein.

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